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M-Real will Papiermaschine stillegen

Produktion von gestrichenen Feinpapieren in Äänekoski soll eingestellt werden

Im Zuge der Restrukturierung soll auch die Produktion von gestrichenen Feinpapieren am Standort Äänekoski eingestellt werden.

Der Papierhersteller M-Real, Teil der finnischen Matsäliitto Gruppe, plant eine Restrukturierung des Geschäftsbereichs der gestrichenen Papiere. Im Zuge dessen soll die Papiermaschine am Standort Äänekoski (Finnland), auf der gestrichene Feinpapiere hergestellt werden, stillgelegt werden. Damit soll das jährliche operative Ergebnis um etwa 20 Mio. Euro verbessert werden.

Das Unternehmen gab bekannt, dass die Papierproduktion am schwedischen Standort Husum neu organisiert werde. Hierdurch soll die Jahreskapazität bei den gestrichenen Papieren von 285.000 Tonnen auf etwa 340.000 Tonnen erhöht werden, ohne dafür weitere Investitionen tätigen zu müssen. Zudem soll die Produktion der Rollenpapiere, die momentan noch am finnischen Standort Äänekoski abgewickelt wird, an den Standort Husum verlagert werden.

Wie M-Real weiter ausführte, soll die Papiermaschine am Standort Äänekoski, auf der gestrichene Feinpapiere hergestellt werden, stillgelegt werden und das Werk sich nun ganz auf die Herstellung von Faltschachtelkarton konzentrieren. Bis zu 180 von insgesamt 370 Mitarbeitern könnten deshalb in Äänekoski ihren Arbeitsplatz verlieren. Die jährliche Kapazität an gestrichenen Feinpapieren von Äänekoski beträgt etwa 200.000 Tonnen.

Auch in Zukunft sollen die gestrichenen Papiere von M-Real durch Sappi Fine Paper verkauft werden. Durch die geplanten Maßnahmen verringert sich M-Reals Kapazität bei den gestrichenen Papieren nach eigener Aussage um ungefähr 145.000 Tonnen pro Jahr. Der Jahresumsatz des Unternehmens würde sich um knapp 60 Mio. Euro verringern, das operative Ergebnis sich um 20 Mio. Euro erhöhen. Die vollen finanziellen Auswirkungen der geplanten Maßnahmen sollen aber laut M-Real erst ab 2012 spürbar werden.

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