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M-Real will Werk Gohrsmühle verkaufen

480 Arbeitsplätze sind bedroht

Der finnische Konzern M-Real will das Werk Zanders in Bergisch Gladbach verkaufen. Auch der Verkauf von Teilen der Fabrik im Sinne eines Paper-Park-Konzepts sind nach Angaben des Konzerns denkbar. Sollte sich kein Käufer finden, würde die Produktion nicht profitabler Sorten eingestellt.

Sollte es tatsächlich zu einer Stillegung von Teilen der Produktion kommen, werde das Wertk Gohrsmühle künftig nur noch gussgestrichenes Etikettenpapier sowie Verpackungspapiere (Chromolux) produzieren. Alle Papiermaschinen bis auf die PM 2 sollen in diesem Zusammenhang stillgelegt werden. Auch die Verarbeitung der Selbstdurchschreibepapiere im Werk Reflex in Düren werde dann nicht fortgeführt. Von diesen Maßnahmen wären insgesamt 480 von derzeit 880 Mitarbeitern betroffen. Beide Zanders-Werke haben seit langem schon heftige Verluste eingefahren.

Neben den deutschen Werken in Bergisch Gladbach und Düren versucht M-Real weiterhin, das französische Werk Alizay Paper zu verkaufen. Der Konzern versuchte schon seit Jahren, die Fabrik an den Mann zu bringen. Sollte sich hier bis Ende Septmber kein Käufer gefunden haben, soll das Werk geschlossen werden. Derzeit sind 330 Mitarbeiter in Alizay beschäftigt.

Die Maßnahmen sind Teil der M-Real-Strategie, sich auf das Kartongeschäft zu konzentrieren. In diesem Bereich ist das Unternehmen sehr profitabel.

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