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MAN Roland will Standort Geisenheim schließen

Teil der Belegschaft wird übernommen und die Maschinenmontage in Offenbach konzentriert

»Um den nachhaltigen Turnaround im Bogenbereich sicherzustellen, sind im Produktbereich Bogenmaschinen weitere Schritte zur Verbesserung der Ertragskraft und zur Anpassung der Kapazitäten eingeleitet worden«, so eine aktuelle Presseerklärung der MAN Roland Druckmaschinen AG.
MAN Roland hatte im Jahre 2004 mit 3 Mio. Euro operativ ein Break-even-Ergebnis erreicht. Dabei erwirtschaftete der Rollenbereich mit 44 Mio. Euro (Vorjahr: 30 Mio. Euro) ein sehr gutes Ergebnis. Der Bogenbereich dagegen war trotz einer Verbesserung um 15 Mio. Euro mit -41 Mio. Euro (Vorjahr -56 Mio. Euro) nochmals deutlich im Verlust.
 MAN Roland plante bislang, im Jahr 2005 mit bereits umgesetzten Kostensenkungsmaßnahmen auch bei Bogenmaschinen den Turnaround zu schaffen. Nachdem jedoch die Branchensituation weiterhin schwierig bleibt und das laufende Geschäft durch Wechselkurs- und Rohstoffpreisentwicklungen zusätzlich erheblich belastet ist, sind nach Angaben der Konzernleitung »weitere Schritte zur nachhaltigen Gesundung notwendig.«
 Das mit dem Aufsichtsrat abgestimmte Maßnahmenpaket zur Ergebnisverbesserung im Bogenbereich verfolgt das Ziel, die Kosten deutlich zu senken, die Produktivität und die Flexibilität zu erhöhen sowie die Kapazitäten an die Marktbedarfe anzupassen.
Geplant ist, den Standort in Geisenheim zu schließen, die Maschinenmontage in Offenbach zu konzentrieren und dabei einen Teil der Belegschaft zu übernehmen. Am Standort Geisenheim sind heute 314 Mitarbeiter beschäftigt (Stand 28. Februar 2005).
Am Standort Mainhausen laufen Gespräche über Kostensenkungen zur Verbesserung der Ergebnisqualität.
 

MAN Roland Druckmaschinen AG http://www.man-roland.de

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