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MAN will Bogendruckmaschinen »in sicheres Fahrwasser bringen«

1. Quartal 2005: Rolle bringt 10 Mio. Euro Gewinn, Bogen 26 Mio. Euro Verlust

Während der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres insgesamt kräftige Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis verzeichnen konnte, gelten die Druckmaschinen weiterhin als ein Ertrags-Schwachpunkt. Deren Umsatz ging im Vergleich zum 1. Quartal 2004 von 304 auf 299 Mio. Euro zurück, das Ergebnis – ein Verlust von 16 Mio. Euro – war unverändert negativ.
Verantwortlich dafür ist der Bogenmaschinenbereich mit einem Umsatzrückgang von 8 % auf 149 Mio. Euro und einem Quartalsverlust von 26 Mio. Euro. Der Rollenbereich legte beim Umsatz um 7 % auf 150 Mio. Euro und beim Gewinn von 3 auf 10 Mio. Euro zu. Gerd Finkbeiner, Vorstandsvorsitzender der MAN Roland Druckmaschinen AG, unterstrich, man sei »entschlossen, die Bogenmaschinen in sicheres Fahrwasser zu bringen«. Er bekräftigte das Ziel, 2005 bei den Bogenmaschinen ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen.
Im Quartalsbericht wird festgestellt, die Nachfrage nach Bogendruckmaschinen sei »weiterhin zurückhaltend«, die Marktschwäche drücke auf die erzielbaren Preise. Die bisherigen Maßnahmen zur Kostensenkung in der Bogenmaschinenfertigung hätten zwar Entlastungen gebracht, »konnten jedoch die Auswirkungen der bisher zu geringen Auslastung nicht kompensieren«.
Der Auftragseingang bei MAN Roland hat im 1. Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 76 % auf 668 Mio. Euro zugelegt – dank des Zeitungsmaschinen-Grossauftrags für News International.

MAN http://www.man.de

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