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MB Bäuerle wird fortgeführt

Schweizer Investor übernimmt das Unternehmen
 

Für die insolvente Mathias Bäuerle GmbH hat sich überraschend doch ein Investor gefunden. Das Unternehmen soll nun weitergeführt werden.

Die Fortführung des in Insolvenz geratenen Herstellers von Falz- und Kuvertiermaschinen Mathias Bäuerle GmbH ist offenbar gesichert. Der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Martin Mucha aus der Stuttgarter Kanzlei Grub Brugger & Partner, sowie Friedhelm Brüstle, Prokurist der insolventen Gesellschaft, gaben gestern bekannt, dass es nun doch noch gelungen sei, einen Investor für das in St. Georgen im Schwarzwald ansässige Unternehmen zu finden.

Die Nachricht über die Rettung der Mathias Bäuerle GmbH kam überraschend, nachdem Mitte November 2012 die Stilllegung des Unternehmens beschlossen und die Schließung eingeleitet wurde. Zuvor hatten sämtliche Interessenten abgesagt, mit denen in den letzten Monaten Verhandlungen geführt wurden. Laut Mucha hofften strategische Mitbewerber auf eine Marktbereinigung. Den übrigen Interessenten sei das Engagement aufgrund der angespannten Branchensituation zu riskant gewesen.
 

Ein Investor aus der Schweiz übernimmt nunmehr gemeinsam mit drei ausländischen Mathias Bäuerle Vertretungen sowie einer Gruppe aus der Belegschaft von Mathias Bäuerle den Geschäftsbetrieb des Unternehmens rückwirkend zum 1. Dezember 2012. Sowohl der Bereich Falzmaschinen als auch der Bereich Kuvertiermaschinen sollen am Standort St. Georgen von der Auffanggesellschaft fortgeführt werden, die künftig als Mathias Bäuerle Falzen und Kuvertieren GmbH firmieren wird. Die Auffanggesellschaft übernimmt 106 Mitarbeiter und 18 Auszubildende. Friedhelm Brüstle, der zuvor als Prokurist und Produktionsleiter langjährig im Unternehmen tätig war, übernimmt die Geschäftsführung. Die Investoren haben nach Angaben des Unternehmens langjährige Erfahrungen im grafischen Markt. Brüstle hält die MB-nahe Investorenlösung für konsequent und tragfähig. „Diese Leute können die Chancen und Risiken der Produkte und des Marktes am besten einschätzen und bewerten“, so Brüstle.

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