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Manroland: Möglicher Interessent für das Werk in Plauen

Arbeitsplätze sollen nicht abgebaut werden

Der mögliche Käufer des Werks Plamag in Plauen ist das Maschinenbauunternehmen MN aus Niederwürschnitz (Sachsen).

Für das Manroland Werk in Plauen (Sachsen) gibt es einen neuen Interessenten. Wie der Sprecher des Insolvenzverwalters, Alexander Görbing, gegenüber MDR 1 Radio Sachsen bestätigte, könne der Vertrag in der zweiten Hälfte dieser Woche unterschrieben werden. Wer den Standort übernimmt und andere Details wollte Görbing allerdings noch nicht mitteilen. Einen weiteren Stellenabbau solle es aber nicht geben, heißt es weiter.

Wie einige Zeitungen berichteten, handelt es sich bei dem Käufer möglicherweise um das Maschinenbauunternehmen MN aus Niederwürschnitz (Sachsen). Mitte März war bekannt geworden, dass das Unternehmen Interesse an einer Übernahme bekundet hatte.

Im November 2011 hatte der Manroland-Konzern Insolvenz angemeldet, im Januar war die Hälfte der rund 700 Mitarbeiter im Vogtland entlassen worden.

Ursprünglich wollten die Possehl-Gruppe (Lübeck) und die Berger-Holding das Werk (Passau) Plamag gemeinsam übernehmen. Dann erklärte der Automobilzulieferer Berger allerdings im März, dass er nicht mehr in Plauen einsteigen wolle und somit kam auch die Possehl-Gruppe nicht zum Zug. Der Verkauf war damit gescheitert.

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