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Manroland: Möglicher Käufer des Werks in Plauen tritt zurück

Suche nach geeignetem Investor beginnt von vorne

Für das Manroland Werk in Plauen wird ein neuer Käufer gesucht.

Der potenzielle Käufer des Manroland Werks Plamag in Plauen (Sachsen) ist abgesprungen. Einem Bericht der Tageszeitung Freie Presse (Chemnitz) zufolge beginnt die Investorensuche nun von vorne.

Im November 2011 hatte der Konzern Insolvenz angemeldet, im Januar war die Hälfte der rund 700 Mitarbeiter im Vogtland entlassen worden, heißt es weiter. Die Manroland-Standorte in Augsburg und Offenbach sind bereits verkauft.

Die Zukunft von Plauen bleibe ungewiss. Nach den Entlassungen hätten sich die Berger-Holding aus dem Allgäu und die Lübecker Possehl-Gruppe für die Plamag interessiert. Die Freie Presse berichtet, dass Aussagen des Betriebsratschefs zufolge Plamag zwischen beiden aufgeteilt werden sollte, da beide nicht das komplette Werk kaufen wollten.

Die Berger-Holding, ein Automobilzulieferer, habe sich jetzt aber „dagegen entschieden“. Firmensprecher Andreas Nickel wollte in der Freien Presse allerdings keine Gründe nennen. Laut Betriebsratchef Udo Meier kommt durch den Berger-Rückzug auch Possehl nicht zum Zug, weil die Gruppe nur an Teilen des Werkes interessiert sei.

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