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Manroland Sheetfed: Unternehmensintegration ist abgeschlossen

Druckmaschinenbauer erreichte nach Restrukturierung dieses Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis
 

Die Luftaufnahme zeigt den Werkskomplex von Manroland Sheetfed in Offenbach am Main.

Der deutsche Druckmaschinenbauer Manroland Sheetfed GmbH, im Februar 2012 durch den britischen Industriellen Tony Langley übernommen, hat die rechtlichen Formalitäten zur vollständigen Integration als Tochterunternehmen der Langley Holdings PLC, des durch Langley 1975 gegründeten Maschinenbaukonzerns, abgeschlossen.

Der Halbjahreszwischenbericht der Langley-Gruppe für die ersten sechs Monate bis 30. Juni 2013 zeigt die Manroland-Sheetfed-Ergebnisse, wobei die Unternehmensverschmelzung durch die entsprechenden Gerichte formell erst Anfang diesen Monats ratifiziert wurde. Nach der Restrukturierung 2012 erreichte der Druckmaschinenbauer dieses Jahr nach eigenen Angaben ein ausgeglichenes Ergebnis.

Die Langley Gruppe erzielte ein Ergebnis vor Steuern von 41 Mio. Euro für den Zeitraum bis Juni 2013 und erwartet ein Jahresergebnis vor Steuern von etwa 80 Mio. Euro. Die nun vergrößerte Gruppe beschäftigt etwas mehr als 4.000 Mitarbeiter weltweit, etwa die Hälfte davon in Deutschland. Es wird ein Jahresumsatz von etwa 850 Mio. Euro erwartet, von dem etwa 320 Mio. der Druckmaschinensparte zuzurechnen sind.

Das heute als Manroland Sheetfed firmierende Unternehmen ist 1871 gegründet worden und gehört zu den bekanntesten Produzenten von Offsetdruckmaschinen weltweit. Die Übernahme von Manroland Sheetfed war die dritte dieser Art in Deutschland seit 2001 – im gleichen Zeitraum fanden weitere Akquisitionen in den Vereinigten Staaten, Frankreich und dem Vereinigten Königreich statt. Die Gruppe ist spezialisiert auf die Übernahme von ergebnisschwachen Unternehmen der Investitionsgüterindustrie, die dann reorganisiert und auf lange Sicht weiterentwickelt werden. Bis zum heutigen Tag hat Langley kein einziges von ihm erworbenes Unternehmen wieder verkauft. Die Gruppe ist zu 100% im Privatbesitz der Familie Langley.

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