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Manroland Sheetfed entlässt 77 Mitarbeiter und schließt Werk in Mainhausen

Umstrukturierung ist abgeschlossen
 

Bestandteil der Umstrukturierung bei Manroland Sheetfed sind die Entlassung von 77 Mitarbeitern und die Schließung des Werks in Mainhausen.

Der Druckmaschinenhersteller Manroland Sheetfed hat bekannt gegeben, dass 77 Arbeitsplätze abgebaut werden. Das Unternehmen hatte die geplanten Entlassungen bereits im September angekündigt. Alle von den Kündigungen betroffenen Mitarbeiter sollen das Unternehmen zum 30. November 2012 verlassen.

Wie aus einer Unternehmensmitteilung hervorgeht, können die entlassenen Mitarbeiter in eine Transfergesellschaft wechseln, die für bis zu 12 Monate 80 % des Gehaltes zahlt und dabei hilft, eine alternative Beschäftigung zu finden. 

"Die umfangreiche Umstrukturierung, die im Januar umgesetzt wurde, war ein sehr grober Schnitt. Seitdem haben wir unsere Prozesse neu abgestimmt und auch wenn es bedauerlich ist, dass wir weitere Mitarbeiter entlassen müssen, ist unser Unternehmen mit diesen Feinabstimmungen und den durchgeführten Prozessoptimierungen sehr gut aufgestellt. Wir erwarten in absehbarer Zukunft keinen weiteren Personalabbau”, teilt ein Unternehmenssprecher mit.

Manroland Sheetfed gab weiterhin bekannt, dass das Werk in Mainhausen, in dem Verpackung und Versand der Druckmaschinen erfolgen, geschlossen wird. Das 2,9 Hektar große Gelände soll zu gegebener Zeit als Bauland verkauft werden. Niederlassungen in Hamburg, Leipzig, Stuttgart und München wurden bereits früher im Jahr geschlossen.

Verpackung und Versand sollen an den Hauptsitz des Unternehmens in Offenbach verlagert werden. Dort würden ca. 10 % des unternehmenseigenen Werkzeugmaschinenparks verkauft, um die nötigen Umzüge auf dem 11,3 Hektar großen Gelände zu ermöglichen.

Zukünftig wird die Manroland Sheetfed Gruppe mit Niederlassungen in über 40 Ländern weltweit ca. 2000 Mitarbeiter beschäftigen – davon 1000 in Deutschland, einschließlich der mehr als 100 Auszubildenden.

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