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Manroland Web Systems erhält weiteren Geschäftsführer

Augsburger Maschinenhersteller kündigt für 2015 ein positives Ergebnis vor Steuern an
 
Alexander Wassermann

Alexander Wassermann startet Anfang 2016 als zweiter Geschäftsführer bei Manroland Web Systems.

Der Rollenoffsetmaschinen-Hersteller Manroland Web Systems GmbH (Augsburg) erwartet für 2015 einen Umsatz von rund 240 Mio. Euro. Mit dem Verkauf von Neumaschinen werden etwa 140 Mio. Euro erzielt. Diese Zahlen gab das Unternehmen jetzt bekannt, das ab 1. Januar 2016 einen weiteren Geschäftsführer erhält. Seinen Weltmarktanteil bei Neumaschinen gibt Manroland Web mit „über 40 Prozent“ an.

Der genannte Umsatz sei „eine kräftige Steigerung“ gegenüber 2014, heißt es. Einen genauen Wert nennt Manroland Web Systems nicht. Die Zahlen des Vorjahres waren nicht publiziert worden. 2013 hatte Manroland Web Systems 256,7 Mio. Euro Umsatz erzielt.

Geschäftsführer Jörn Gossé kündigt an, dass das Ergebnis vor Steuern (EBT) des Jahres 2015 ebenfalls positiv sein werde – „in der Größenordnung eines mittleren einstelligen Millionenbetrags“. Aufgrund der guten Auftragslage werde für 2016 ein weiter verbessertes Ergebnis erwartet. Das Wachstum sei „durch Marktanteilsgewinne in einem stagnierenden Markt erreicht“ worden.

Ab Januar 2016 wird als weiterer Geschäftsführer, neben Jörn Gossé, Alexander Wassermann (50) seine Tätigkeit in Augsburg aufnehmen. Wassermann blickt auf eine 16-jährige Tätigkeit in der Papiermaschinensparte bei Voith (Heidenheim) zurück, zuletzt war er Senior Vice President Sales and Marketing EMEA der Voith Paper GmbH & Co. KG. Von März 2013 bis Juli 2014 war Wassermann CEO der Papersystems Holding, seit August 2014 leitete er in gleicher Funktion den Druckmaschinenzubehör-Hersteller Bielomatik Leuze (Neuffen).

Wassermann soll bei Manroland Web Systems die Ressorts Service, Produktion und Personal verantworten, während Jörn Gossé weiterhin für den Maschinenvertrieb, die Tochtergesellschaften, den Bereich Technik sowie Finanzen zuständig sein wird. Gossé wird sich, wie es in der Pressemitteilung heißt, “aus privaten Gründen beruflich mittelfristig wieder in den norddeutschen Raum orientieren“.

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