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Manroland: Werden bis zu 1000 Stellen gestrichen?

Zukunft des Werkes Mainhausen ungewiss – Schließung nicht ausgeschlossen

Nach Informationen der Münchener Nachrichtenagentur Reuters Deutschland will der Druckmaschinenhersteller Manroland wegen der Flaute in der Branche offenbar bis zu tausend Stellen streichen.
Das heißt, dass bis zu jedem neunten der insgesamt rund 8800 Arbeitsplätze wegfallen könnte, wie Reuters von einem Mittelsmann erfahren habe. Damit wurden entsprechende Medienberichte bestätigt. Betroffen sei vor allem die Sparte Bogendrucksysteme. Manroland teilte nur mit, dass mit den Arbeitnehmervertretern über Kostensenkungen verhandelt werde. Wieviel Geld das Unternehmen sparen will, wollte Manroland nicht sagen.
Die Lage sei »sehr schwierig«, hieß es in der Mitteilung. Die Kunden geizten schon seit dem Sommer mit Investitionen. Im Gesamtjahr 2008 sei der Auftragseingang »signifikant gesunken.«
An den Bogendruck-Standorten Offenbach und Mainhausen hatte die frühere MAN-Tochter bereits am 1. Oktober Kurzarbeit für Produktion und Verwaltung eingeführt; sie wurde zwischenzeitlich noch ausgeweitet. Das Werk Mainhausen könnte den Kreisen zufolge ganz geschlossen werden.
Im Rollendruck, wo hauptsächlich Zeitungsdruckmaschinen produziert werden, will Manroland nach eigenen Angaben womöglich ab März auf Kurzarbeit umschwenken. Bis dahin behelfe man sich mit dem Abbau von Arbeitszeitkonten und Zeitarbeitsplätzen.

Manroland AG http://www.manroland.com

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