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Manroland schließt 2008 mit positiven Zahlen ab

21 Prozent weniger Aufträge als im Vorjahr

Die Manroland AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 52 Millionen Euro (Vorjahr: 125 Mio. Euro) erzielt. Der Umsatz ging im vergangenen Jahr um 11 Prozent auf 1,727 Mrd. Euro zurück. Der Exportanteil lag bei 80 Prozent. Insgesamt hat Manroland im Geschäftsjahr 2008 21 Prozent weniger Aufträge verbucht als im Vorjahr – der Auftragseingang ging auf 1,396 Mrd. Euro zurück. Das Unternehmen ist mit einem Auftragsbestand von 701 Mio. Euro in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Die Zahlen beinhalten sowohl den Bogen- als auch den Rollenoffsetbereich.
Ohne Berücksichtigung von Fremdpersonal und Auszubildenden beschäftigte Manroland zum 31. Dezember 2008 weltweit 8.656 Mitarbeiter, davon rund 84 Prozent im Inland. »2008 war branchenweit und auch für Manroland ein schwieriges Jahr. Die entscheidenden Herausforderungen aber liegen noch vor uns. Unser im Januar 2009 eingeleitetes Maßnahmenpaket zur Zukunftssicherung sowie unsere Markt­-­offensive werden wesentlich dazu beitragen, dass wir aus der Krise gestärkt hervorgehen«, so Gerd Finkbeiner, Vorstandsvorsitzender von Manroland. Das Maßnahmenpaket umfasst an den Produktionsstandorten den Abbau von 625 Arbeitsplätzen in indirekten Funktionen, der bis Mitte 2010 abgeschlossen sein soll. Außerdem wird das Werk in Mainhausen geschlossen, die dort hergestellten Produkte sollen in das Hauptwerk für Bogendruckmaschinen in Offenbach integriert werden. Auch in der weltweiten Vertriebs- und Serviceorganisation wurden laut Manroland Effizienzsteigerungsprogramme umgesetzt.
Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen sein Servicegeschäft, das insbesondere Dienstleistungen und Ersatzteile sowie Verbrauchsmaterialien umfasst, nach eigenen Angaben weiter ausgebaut.

Manroland AG http://www.manroland.com

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