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Mark Andy durch Management-Buy-out verkauft

Investment-Gruppe und Management-Team erwerben den Druckmaschinen-Hersteller von American Industrial Partners Capital Fund
 

Hier eine Maschine der neuen „Digital“-Serie von Mark Andy (Bildausschnitt).

Die global operierende Mark Andy Inc. ist von ihrem ehemaligen Chief Executive Officer P.J. Desai sowie dem jetzigen Management übernommen worden. Desai hatte die Position des Chief Executive Officer (CEO) von 2012 bis 2014 inne. Mark Andy gehörte seit 2008 zur American Industrial Partners (AIP) und MAI Holdings. AIP will neben Graycliff Partners, einem unabhängigen Investment-Unternehmen mit Fokus auf mittelgroßen Beteiligungen, Minderheitsaktionär an Mark Andy bleiben.

Mark Andy ist schon frühzeitig in die Produktion von Maschinen und Systemen für die Etikettenfertigung eingestiegen und hat gerade auch im Flexodruck eine Reihe von technologischen Entwicklungen realisiert. In den zurückliegenden Jahren sei ein kontinuierliches Wachstum zu verzeichnen gewesen, wie P.J. Desai betont. Dabei habe man die Entwicklung des Digitaldrucks aufmerksam beobachtet und als Antwort darauf die neue hybride „Digital“-Druckmaschinen-Serie mit Inkjet- und Flexodruckwerken vorgestellt. 

Bei dem System handelt es sich nicht um eine einzelne Maschine, sondern eine aus verschiedenen Maschinen-Lösungen bestehende Anlage, die unterschiedlich ausgestattet sein kann und damit verschiedene Preislevels bietet. In Kombination mit Inline-Flexodruck- und -Veredelungswerken ist das Ergebnis eine Hochleistungsanlage, vollfarbig plus Zusatzfarben, Lack und Deckweiß, Nur-Inkjet- oder Hybrid (Inkjet + Flexo) bei Druckgeschwindigkeiten von mehr als 76 m/min. Die Maschinen-Plattform ist verfügbar für Bahnbreiten ab 330 mm und soll diverse Substrate verarbeiten können – von klassischen Verpackungsmaterialien bis zu Folien und traditionellen Selbstklebeetiketten etc.

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