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Mayr-Melnhof-Gewinn sinkt um 14,7 Prozent

Halbjahresergebnis 2012 veröffentlicht
 

Die Mayr-Melhof-Gruppe weist in ihrem Halbjahresbericht 2012 einen Rückgang des Gewinns um 14,7 Prozent aus.

Die Mayr-Melnhof-Gruppe (Wien/Österreich) hat im ersten Halbjahr 2012 "angesichts der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen in Europa sowie negativen Einmaleffekten in Zusammenhang mit der Schließung des Faltschachtelstandorts in Liverpool" einen Gewinnrückgang ausweisen. Wie das Unternehmen mitteilte, kostete die Schließung 9 Mio. Euro. Deshalb sank der operative Halbjahresgewinn um 14,7 Prozent auf 79,1 Mio. Euro, der Periodenüberschuss (Nettogewinn) fiel um 20 Prozent auf 51,2 Mio. Euro zurück.

Abgesehen von diesen Einmalaufwendungen weise man eine solide Ergebnisentwicklung auf, berichtete der Konzern. Der Umsatz lag mit 975,0 Mio. Euro um 1,3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 988,2 Mio. Euro.

Im Bereich MM Karton reduzierten sich die Umsatzerlöse um 5,3 % von 492,5 Mio. Euro auf 466,5 Mio. Euro. Sowohl mengenbedingt als auch infolge niedrigerer Durchschnittspreise und gestiegener Kosten erreichte das betriebliche Ergebnis 29,5 Mio. Euro nach 43,3 Mio. Euro im ersten Halbjahr des Vorjahres.

In der Sparte MM Packaging überstiegen die Umsatzerlöse  mit 560,6 Mio. Euro preisbedingt den Vorjahreswert. Trotz einmaliger Aufwendungen aus der Schließung des Faltschachtelwerkes in Liverpool, erreichte das betriebliche Ergebnis mit 49,6 Mio. Euro das Niveau der ersten sechs Monate 2011 (49,4 Mio. Euro). Dies sei insbesondere infolge der positiven Entwicklung im Bereich Zigarettenverpackung gelungen.

Wie der Konzern weiter ausführte, sei die Nachfrage nach Karton und Faltschachteln auf den europäischen Hauptabsatzmärkten von einer verhaltenen und kurzfristigen Planung geprägt. Außerdem habe sich der Wettbewerb deutlich intensiviert.

 Für das dritte Quartal rechnet der Konzern vor diesem Hintergrund mit wenigen Veränderungen des Geschäftsverlaufs.

Die Mayr-Melnhof-Gruppe beschäftigt derzeit 8.618 Mitarbeiter. Zum 31. Dezember 2011 waren es noch 8.882 Mitarbeiter.

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