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Mayr-Melnhof erlebt schwierige Zeiten

2008 war der Umsatz für den Verpackungskonzern noch stabil

Der österreichische Verpackungskonzern Mayr-Melnhof konnte im Geschäftsjahr 2008 trotz der zunehmend schwierigeren konjunkturellen Rahmenbedingungen den Umsatz noch stabil halten. Er lag nach einem Rückgang um 0,3 % gegenüber 2007 bei 1,73 Mrd. Euro.
Die Faltschachtelherstellung verzeichnete aufgrund von Mehrumsatz und Produktivitätssteigerungen eine höhere Ergebnisstabilität als die Kartonproduktion. Diese war infolge deutlich angestiegener marktbedingter Maschinen-Stillstände sowie hoher Energiekosten durch starken Margendruck geprägt.
Das betriebliche Ergebnis reduzierte sich um 19,2 % auf 136,9 Mio. Euro. Dieser Rückgang resultiert aus dem gesunkenen Ergebnisbeitrag der Kartonerzeugung infolge starker Unterauslastung im 3. und 4. Quartal. Auch das Ergebnis vor Steuern (EBIT) schrumpfte deutlich – um 19,3 % – auf 138 Mio. Euro.
In der zweiten Dezemberhälfte mussten im gesamten Konzern
in großem Umfang Maschinen zeitweise abgestellt werden. Aufgrund der Verschlechterung Ende 2008 gibt es – wie Mayr-Melnhof mitteilt – keine Anzeichen für eine kurzfristige Verbesserung der Auslastung, wodurch weitere marktbedingte Maschinenstillstände unvermeidlich blieben. Der Auftragseingang im Faltschachtelbereich sei insgesamt noch gut, weise jedoch nach Region und Kundensegment bereits starke Unterschiede auf.

Mayr-Melnhof Karton AG http://www.mayr-melnhof.com

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