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Mayr-Melnhof steigert Umsatz für 2011 auf 1.959,6 Mio. Euro

Betriebliches Ergebnis legt um 5,3 Prozent zu
 

Der Mayr-Melnhof-Konzern hat das Geschäftsjahr 2011 sowohl bei Ergebnis als auch Umsatz mit neuen Höchstwerten abgeschlossen.

Der Mayr-Melnhof-Konzern hat das Geschäftsjahr 2011 sowohl bei Ergebnis als auch Umsatz mit neuen Höchstwerten abgeschlossen. Die konsolidierten Umsatzerlöse des Konzerns stiegen um 10,2 Prozent von 1.778,9 Mio. Euro auf 1.959,6 Mio. Euro. Dieser Zuwachs resultiert laut Unternehmen aus höheren Verkaufspreisen in beiden Divisionen, MM Karton und MM Packaging, und der Integration des Faltschachtelstandortes Marinetti (Chile).

Das betriebliche Ergebnis konnte um 5,3 Prozent bzw. 8,6 Mio. Euro auf 170,9 Mio. Euro verbessert werden. Dieser Anstieg resultierte nach Angaben von Mayr-Melnhof aus einem Ergebniszuwachs sowohl in der Kartonproduktion als auch in der Faltschachtelfertigung. Nach dem Wegfall einmaliger Aufwendungen für Beteiligungsveräußerungen im Vorjahr verzeichnete das Ergebnis vor Steuern einen Zuwachs von 6,7 Prozent auf 161,8 Mio. Euro (2010: 151,7 Mio. Euro).

4. Quartal 2011

Laut Mayr-Melnhof lagen die konsolidierten Umsatzerlöse trotz niedrigerer Menge mit 460,8 Mio. Euro nur knapp unter dem Vergleichswert (4. Quartal 2010: 463,2 Mio. Euro). Das betriebliche Ergebnis betrug 35,5 Mio. Euro (4. Quartal 2010: 39,0 Mio. Euro). Vor dem Hintergrund des Lagerabbaus auf Kundenseite, einer Verlangsamung im Auftragseingang und des Umbaus der großen Kartonmaschine in Kolicevo lag die Mengenentwicklung in beiden Divisionen nach Angaben des Konzerns im vierten Quartal 2011 unter dem Vorquartal wie auch dem Vergleichswert des Vorjahres.

Laut Unternehmen waren die Kapazitäten von MM Karton im Quartalsdurchschnitt nur zu 81 Prozent ausgelastet (3. Quartal 2011: 91 Prozent; 4. Quartal 2010: 98 Prozent). Es sei aber gelungen, die Operating Margin von MM Karton mit 5,5 Prozent nahe am Niveau des dritten Quartals zu halten (3. Quartal 2011: 5,6 Prozent; 4. Quartal 2010: 8,8 Prozent). MM Packaging erzielte eine Operating Margin von 8,7 Prozent nach 9,9 Prozent im dritten Quartal 2011 bzw. 7,1 Prozent im vierten Quartal des Vorjahres.

Ausblick

Die Konjunkturprognosen für den Hauptmarkt Europa bleiben aus Sicht von Mayr-Melnhof getrübt. Die Karton- und Faltschachtelmärkte hätten sich daher bereits mit einem intensivem Preiswettbewerb auf eine Kontraktion bzw. Stagnation der Volumina eingestellt. Insgesamt sei davon auszugehen, dass der Druck auf die Margen infolge der zunehmenden Herausforderungen auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten weiter steigen werde.

Die Investitionstätigkeit werde man weiter fortsetzen und sich auf Projekte mit Einsparungs- bzw. Wachstumspotential konzentrieren. Der Expansionskurs richtet sich laut Mayr-Melnhof in Europa insbesondere auf die Entwicklung von Neugeschäft und im außereuropäischen Raum auf den Erwerb bzw. Aufbau neuer Standorte.

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