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Merklinger Fink-Angestellte arbeiten seit Dezember ohne Bezahlung

Massedarlehen beantragt um Betrieb aufrecht zu erhalten

Seit die Druckerei Fink vor vier Wochen Insolvenz angemeldet hat, arbeiten die Mitarbeiter ohne Bezahlung.

Die Angestellten der Druckerei Fink aus Merklingen arbeiten nun schon seit Dezember ohne Bezahlung.

Vor vier Wochen hatte die Druckerei Insolvenz angemeldet. Seither arbeiten die Angestellten die Aufträge ab und der Betrieb laufe gut, sagte der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Dr. Günther Weiß, gegenüber der Onlineausgabe der Schwäbischen Zeitung. „Allerdings haben wir kein Geld, um Material zu kaufen“, räumte der Jurist ein. Deshalb habe er bei den Banken ein sogenanntes Massedarlehen beantragt. Dieses Darlehen sei notwendig, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und die Zahlungsfähigkeit der Firma sicher zu stellen. Die Banken hätten inzwischen ihre Bereitschaft dazu signalisiert.

Ein weiteres Problem stelle laut Weiß das Insolvenzgeld dar, das die Agentur für Arbeit erst dann bezahlt, wenn das Verfahren im Insolvenzfall der Druckerei Fink eröffnet wird. Damit das geschieht, müsse allerdings sicher gestellt sein, dass die Kosten des Verfahrens gedeckt sind. Ohne das Insolvenzgeld, das rückwirkend für drei Monate ausbezahlt werden kann, erhalten die Mitarbeiter des Unternehmens kein Gehalt.

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