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Merkur Druck soll an Giesdorf-Mediengruppe verkauft werden

Standort Detmold soll erhalten werden
 

Merkur Druck in Detmold soll an die Giesdorf-Mediengruppe verkauft werden.

Die Sanierung der Detmolder Merkur Druck GmbH & Co. KG steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Der vorläufige Gläubigerausschuss hat Rechtsanwalt Martin Schmidt von der Kanzlei Andres-Partner in seiner Funktion als vorläufiger Insolvenzverwalter der Gesellschaft einstimmig beauftragt, den Verkauf von Merkur Druck an die Giesdorf-Mediengruppe vorzubereiten und kurzfristig umzusetzen.

Sanierungsexperte Schmidt hatte bereist kurz nach seiner Bestellung einen Verkaufsprozess aufgesetzt und zahlreiche Gespräche mit interessierten Investoren geführt. Die Giesdorf-Mediengruppe, die Anfang des Monats bereits wesentliche Vermögenswerte der Detmolder Farbwerk Produktions GmbH aus der Insolvenz übernommen hatte (print.de berichtete), hat sich dabei im geordneten Bieterverfahren gegen verschiedene Interessenten durchgesetzt. Entscheidend für den Zuschlag sei das Gesamtkonzept der Mediengruppe gewesen, heißt es in einer Pressemeldung. Nach diesem Konzept werde es Merkur Druck möglich sein, Vertriebs- und Produktionssynergien in der Druck- und Medienbranche zu erschließen.
„Wir sind zuversichtlich, schnellstmöglich eine Einigung über die vertraglichen Details zu erzielen“, sagt Schmidt, der auf dem Weg der übertragenden Sanierung Standort sowie einen nennenswerten Teil der 55 Arbeitsplätze des Print- und Packaging-Spezialisten sichern will. Das Insolvenzverfahren der Merkur Druck GmbH & Co. KG wird voraussichtlich Ende Juli 2016 eröffnet. Die Entscheidung darüber liegt beim zuständigen Amtsgericht in Detmold.
Die Merkur Druck GmbH & Co. KG hatte Anfang Mai 2016 beim zuständigen Amtsgericht in Detmold Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt (print.de berichtete). Das Gericht hat daraufhin Rechtsanwalt und Steuerberater Martin Schmidt zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

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