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Merziger Druckerei (MDV) stellt zum 31. Juli ihren Betrieb ein

Mitarbeiter haben Kündigung erhalten
 

Die Druckerei in Merzig stellt Ende Juli den Betrieb ein.

Die Merziger Druckerei (MDV) wird zum 31. Juli ihren Betrieb einstellen. Dies bestätigten Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Udo Gröner und Geschäftsführer des Unternehmens, Hans-Otto Kutrieb, gegenüber der Tageszeitung Saarbrücker Zeitung (SZ). Insgesamt arbeiteten zuletzt rund 50 Festangestellte und 20 Hilfskräfte in dem Betrieb. Betroffen von der Insolvenz ist auch die Tochtergesellschaft Media Serv. Das Insolvenzverfahren wird am 1. August eröffnet.

Übernahmegespräche, die in der Vergangenheit mit potenziellen Interessenten geführt wurden, seien gescheitert. Es habe einen potenziellen Investor gegeben, der an einer Übernahme interessiert gewesen sei. "Aber es konnte keine Einigung über den Kaufpreis der Maschinen in dem Unternehmen erzielt werden. Hier lagen die Vorstellungen zwischen dem Interessenten und dem Kreditgläubiger, an den die Maschinen übereignet worden waren, zu weit auseinander," wird Gröner in der SZ zitiert.

Die Mitarbeiter haben eine Kündigung erhalten. Wie Insolvenzverwalter Udo Gröner der Zeitung gegenüber weiter sagte, habe er jedoch "noch nicht einmal das Geld, um ihnen während der laufenden Kündigungsfristen ihren Lohn auszuzahlen, und muss sie deswegen sofort freistellen." Den Betroffenen bleibe dann nur der Gang zum Arbeitsamt.

Eine weitere MDV-Tochter, die DDV Verlagsgesellschaft, sowie der Gollenstein-Verlag, an dem die MDV ebenfalls beteiligt ist, sind von der Insolvenz vorerst nicht erfasst, heißt es in dem Bericht weiter.

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