Weiterempfehlen Drucken

Metsä Board arbeitet mit neuer Extrusionsbeschichtungslinie

Anlage wurde im Werk in Husum (Schweden) installiert
 

Die neue Extrusionsbeschichtungsanlage (Foto: Metsä Board).

Der Papier- und Kartonhersteller Metsӓ Board, ein Unternehmen der Metsä Group, gibt die Inbetriebnahme einer neuen Extrusionsbeschichtungslinie im Werk in Husum, Schweden, bekannt. Die Beschichtungslinie verfügt laut Metsä Board über eine Jahreskapazität von über 100.000 Tonnen und entspricht einem Investitionsvolumen von 38 Mio. Euro (siehe print.de). Die neue Anlage, die bereits erste Aufträge bearbeitet, soll den globalen Lebensmittelmarkt bedienen.

Die Polyethylen-(PE)beschichteten Kartons von Metsä Board aus reinen, nachwachsenden Frischholzfasern seien eine Alternative für Tassen, Teller und andere Verpackungen aus Kunststoff zum Mitnehmen sowie für Verpackungen von tiefgefrorenen Lebensmitteln, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Die Kartons seien auch für andere Konsumgüter-, und Lebensmittelverpackungen geeignet, denn PE sei derzeit das gebräuchlichste Barrierematerial gegen Feuchtigkeit und Wasser bei Lebensmittelverpackungen.

„Unser Vorteil ist eine integrierte Anlage in Husum: Die Holzbeschaffung findet ganz in der Nähe des Werks statt und die Produktion von Zellstoff, Karton und extrusionsbeschichteten Kartons erfolgt in der gleichen Anlage mit hervorragender Lage am Hafen. Dadurch können wir den Transport reduzieren und die Effizienz sowie die Nachhaltigkeit der Lieferkette verbessern", erläutert CEO Mika Joukio.

An eben diesem Standort betreibt Metsä Board auch eine Kraftliner-Maschine mit einer Kapazität von 270.000 Tonnen und eine neue Faltschachtelkartonmaschine, die Anfang 2016 in Betrieb genommen wurde und laut Metsä Board über eine Jahreskapazität von 400.000 Tonnen verfügt (siehe print.de).

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Euro-Druckservice GmbH bestellt 48-Seiten Lithoman

Anlage wird bei Severotisk in Tschechien installiert
Vertragsunterzeichnung

Die Euro-Druckservice GmbH (EDS, Passau), die acht Druckstandorte in Polen, Tschechien, Deutschland, Ungarn und Rumänien unterhält, hat für den Standort Severotisk s.r.o. (Ústí nad Labem, Tschechien) eine 48-Seiten Manroland Lithoman Rollenoffsetmaschine bestellt. Sie soll vornehmlich Zeitschriften und Magazine produzieren und – wie es in einer Pressemitteilung von Manroland Web Systems heißt – „die Produktivität des Druckstandorts steigern“. Zudem hat man sich bei EDS für einen mehrjährigen Servicevertrag entschieden.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Ist der Aufschwung auch bei Ihnen angekommen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...