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Mitarbeiter der Raiffeisendruckerei fürchten um ihre Arbeitsplätze

Die Raiffeisendruckerei in Neuwied

Ein Teil der Beschäftigten der Raiffeisendruckerei in Neuwied (Rheinland-Pfalz) fürchtet um die Arbeitsplätze. Wie die Rhein-Zeitung berichtet, basiert diese Angst auf den Verlusten, die das Unternehmen seit Jahren im Druckereibereich mache. 

Hier sind etwa 100 Mitarbeiter der Raiffeisendruckerei beschäftigt. Weitere 130 sind in der Herstellung von Bank- und Kreditkarten tätig.

Gabriele Scherer vom Deutschen Genossenschaftsverlag (DG-Verlag), der die Hälfte der Anteile an der Raiffeisendruckerei hält und die Geschäftsführung stellt, bestätigte der Rhein-Zeitung, dass es derzeit Strukurüberlegungen gebe, weil der Bereich Druck nicht mehr profitabel laufe. Entscheidungen seien aber noch gefallen. Ähnliches hörten die Mitarbeiter im Rahmen einer Betriebsversammlung, die am 20. September stattfand. Dabei wurde auch die Möglichkeit angesprochen, dass ein anderes Druckunternehmen diesen Ge­schäftsbereich aus der Raiffeisendruckerei herauskauft. In diesem Fall könnten allerdings höchstens 20 Mitarbeiter mit dem Erhalt des Arbeitsplatzes rechnen. Einen konkreten Interessenten gibt es aber offenbar noch nicht.

Die Zahl 20 hält Annegret Kaiser von der Gewerkschaft Verdi noch für hochgegriffen. Verdi hat bei seiner Technologie-Beratungsstelle, deren Mitarbeiter als Sachverständige die Betriebsräte unterstützen, inzwischen die Erarbeitung eines Alternativkonzeptes in Auftrag gegeben. Annegret Kaiser wies in einem Gespräch mit Deutscher Drucker daraufhin, dass der DG-Verlag „durch entsprechende verbindliche Regelungen“ auch für eine höhere Auslastung der Raiffeisendruckerei sorgen könnte.

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