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Müller Martini baut in der Schweiz Personal ab

Vor allem Standort Zofingen betroffen

150 Schweizer Angestellte der Firmengruppe Müller Martini, Hersteller von Druck- und Druckverarbeitungstechnik, verlieren ihre Arbeit. Dies berichten Schweizer Medien unter Berufung auf eine Mitteilung des Unternehmens. Am stärksten vom Stellenabbau betroffen ist der Standort in Zofingen. Aber es trifft auch Mitarbeiter in den Werken Stans und Hasle.
Die bereits zum Jahresbeginn eingeführte Kurzarbeit werde dem Auftragseingang entsprechend in allen Werken weitergeführt, teilte Müller Martini mit. Als Grund für die Entlassungen gab die Konzernleitung die Wirtschaftskrise an, die das Unternehmen mit einem Exportanteil von 95 Prozent hart treffe. Die Entlassungen würden von der Konzernleitung ausserordentlich bedauert. Man sehe darin aber die Chance, die Marktstellung auch für die Zukunft zu sichern.
In Zofingen verlieren 88 der rund 850 Beschäftigten ihre Arbeit. In Stans werde ein Drittel der rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeitslos. Und in Hasle wolle die Firma elf weitere Mitarbeiter entlassen.
Am Standort Zofingen arbeitet Müller Martini seit Februar kurz. Bereits Ende April hatte das Unternehmen am ebenfalls Schweizer Standort Felben einen Abbau von 60 Stellen bekanntgegeben.
Müller Martini beschäftigt weltweit 4000 Mitarbeiter, davon rund 2000 in der Schweiz.

Unternehmensgruppe Müller Martini http://www.mullermartini.com

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