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Müller Martini will 100 weitere Stellen streichen

Standort Zofingen am stärksten betroffen

Die Firmengruppe Müller Martini will in der Schweiz weitere 100 Stellen streichen. Ein Teil des Personalabbaus soll durch „natürliche Fluktuation“ und ein Drittel durch vorzeitige Pensionierungen aufgefangen werden. Mit einem Abbau von rund 60 Stellen ist der Standort Zofingen am stärksten betroffen. Die restlichen Arbeitsplätze sollen in den Werken Stans, Hasle und Felben wegfallen. Die zu Jahresbeginn eingeführte Kurzarbeit werde an allen Standorten beibehalten, teilte Müller Martini mit.
Der Hersteller von Druckweiterverarbeitungssystemen begründete die Maßnahme mit einer weiter verschlechterten Auftragslage. Das Unternehmen rechnet erst ab 2012 wieder mit einer Erholung. Bereits im Februar 2009 hatte die Gruppe 60 Stellen gestrichen, im Mai gab Müller Martini den Abbau von weiteren 150 Arbeitsplätzen bekannt. Der Konzern beschäftigt weltweit mehr als 3 500 Mitarbeiter, davon rund 1 800 in der Schweiz.

Müller Martini http://www.mullermartini.com

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