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Müller Martini zieht positive Drupa-Bilanz

Bruno Müller: "Unser Auftritt hat einen überzeugenden Eindruck hinterlassen."
 

CEO Bruno Müller sieht in digital produzierten Druckerzeugnissen ein grosses Entwicklungspotenzial.

Bruno Müller, CEO von Müller Martini, zieht eine positive Bilanz des Drupa-Auftritts seines Unternehmens. Besonders gelungen war offenbar die Konzeption des Messestandes: "Die Art und Weise, wie wir unser Kernthema Finishing 4.0 nachvollziehbar und eindrücklich erklärt haben, hat viele Besucher überrascht", wird Müller in einem von Müller Martini verbreiteten Interview zitiert und beruft sich dabei auf viele positive Kunden-Feedbacks.

Bruno Müller zieht darin eine durchwegs positive Bilanz nach der Drupa. Mit seinem Leitmotiv Finishing 4.0 und den Schlagworten konsequente Automatisierung, Vernetzung, variable, individualisierte Produkte, berührungsloser Workflow habe Müller Martini den Nerv der grafischen Industrie getroffen. Bruno Müller: "Ich bin überzeugt, dass grosses Entwicklungspotenzial in individualisierten, variablen und hochqualitativen Druckerzeugnissen liegt. Diese müssen jedoch effizient gefertigt werden. Wie das geht, haben wir mit konkreten Praxis-Anwendungen und anspruchsvollen Live-Vorführungen aufgezeigt."

Den Besuchern habe vor allem der Aufbau des Standes gefallen – wie man im Tower ins Thema Finishing 4.0 einsteigen und aus der Vogelperspektive einen perfekten Überblick über all unsere Live-Produkte gewinnen konnte. Wie auf der Messe neue Geschäftsmodelle für die Zukunft aufgezeigt wurden, habe bei vielen zu einem Aha-Effekt geführt. Auch mit Blick auf die bei der Drupa getätigten Verkaufsabschlüsse sei die Messe für Müller Martini sehr gut gelaufen. Müller: "Da wir den Kunden mit zukunftsorientierten Produktionen neue Ideen vermittelt haben, fallen natürlich auch diverse Projekte für die Zukunft an. Wichtig ist nun, diese Projekte zügig zu bearbeiten und hoffentlich viele davon abzuschließen."

Die Entscheidung der Messeleitung, die nächste Drupa nicht wie ursprünglich geplant 2019, sondern doch im üblichen Vier-Jahres-Rhythmus 2020 zu veranstalten, kommentiert Bruno Müller so: "Sie ist aus meiner Sicht richtig. Wir wollen ja mit mehreren Maschinen auf der Drupa überzeugen, doch der Aufwand hierfür ist beträchtlich. So haben wir für die diesjährige Messe mit 27 LKW auf 258 Paletten über 200 Tonnen Material nach Düsseldorf transportiert und drei Wochen in die Aufbauzeit für den Stand investiert. Zudem hatten wir neben 30 Technikern über 100 Verkaufsspezialisten und Product Manager von Vertriebsgesellschaften aus allen Kontinenten im Dauereinsatz. Angesichts dieser Zahlen ist es nachvollziehbar, dass wir den Vier-Jahres-Rhythmus bevorzugen, und wir freuen uns heute schon auf die Drupa 2020."

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