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Münchner Industriebuchbinderei stellt Insolvenzantrag

Conzella und Wennberg sind nicht betroffen

Die Münchner Industriebuchbinderei (MIB) aus Aschheim-Dornach hat am 26. November beim Amtsgericht München einen Insolvenzantrag gestellt. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Oliver Schartl von der Kanzlei Müller-Heydenreich, Beutler & Kollegen. Nach Angaben des Unternehmens hat die Insolvenz keine Auswirkungen auf die Großbuchbinderei Wennberg (Vaihingen/Enz) und die Conzella Verlagsbuchbinderei (Pfarrkirchen).

Die MIB sei bis auf weiteres gut ausgelastet, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Daher sehe der Insolvenzverwalter gute Chancen auf eine Weiterführung. Neben dem Preisverfall in der grafischen Branche seit 2009 hätten dem Unternehmen vor allem Insolvenzen von Kunden aus dem Versandhandelsbereich zugesetzt. Die Münchner Industriebuchbinderei ist spezialisiert auf die Klebebindung und den Versand von Katalogen, Telefonbüchern und Zeitschriften. Sie beschäftigt derzeit 65 Mitarbeiter.

Bei der Großbuchbinderei Wennberg und die Conzella Verlagsbuchbinderei, die mit der MIB einem Firmenverbund angehören, handelt es sich nach Angaben der MIB um vollkommen getrennte, rechtlich und wirtschaftlich eigenständige Firmen, die an verschiedenen Standorten für unterschiedliche Märkte arbeiten.

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