Weiterempfehlen Drucken

Münchner Industriebuchbinderei stellt Insolvenzantrag

Conzella und Wennberg sind nicht betroffen

Die Münchner Industriebuchbinderei (MIB) aus Aschheim-Dornach hat am 26. November beim Amtsgericht München einen Insolvenzantrag gestellt. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Oliver Schartl von der Kanzlei Müller-Heydenreich, Beutler & Kollegen. Nach Angaben des Unternehmens hat die Insolvenz keine Auswirkungen auf die Großbuchbinderei Wennberg (Vaihingen/Enz) und die Conzella Verlagsbuchbinderei (Pfarrkirchen).

Die MIB sei bis auf weiteres gut ausgelastet, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Daher sehe der Insolvenzverwalter gute Chancen auf eine Weiterführung. Neben dem Preisverfall in der grafischen Branche seit 2009 hätten dem Unternehmen vor allem Insolvenzen von Kunden aus dem Versandhandelsbereich zugesetzt. Die Münchner Industriebuchbinderei ist spezialisiert auf die Klebebindung und den Versand von Katalogen, Telefonbüchern und Zeitschriften. Sie beschäftigt derzeit 65 Mitarbeiter.

Bei der Großbuchbinderei Wennberg und die Conzella Verlagsbuchbinderei, die mit der MIB einem Firmenverbund angehören, handelt es sich nach Angaben der MIB um vollkommen getrennte, rechtlich und wirtschaftlich eigenständige Firmen, die an verschiedenen Standorten für unterschiedliche Märkte arbeiten.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Steigende Auflagen für Stuttgarter Kinderzeitung

Startauflage von 2014 fast verdoppelt

Das Modell "Kinder und Zeitung" funktioniert ganz offensichtlich gut. Das zeigen die aktuellen Auflagenmeldungen, die die Südwestdeutsche Medienholding für ihre "Stuttgarter Kinderzeitung" und "Stuttgarter Kindernachrichten" herausgegeben hat. Demnach haben die beiden Kinder-Ableger der „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ erstmals die 6000er-Marke überschritten. 

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Ist der Aufschwung auch bei Ihnen angekommen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...