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Nach vier Wochen Einsatzdauer Zuschläge für Leiharbeiter

Druckindustrie: Verdi einigt sich mit den Arbeitgeberverbänden

Verdi hat sich mit den Arbeitgeberverbänden über eine Neuregelung der Zuschläge für Leiharbeiter in der Druckindustrie geeinigt.

Leiharbeiter in der Druckindustrie bekommen künftig schon nach vier Wochen Beschäftigung im selben Betrieb einen Zuschlag, der sich schrittweise erhöht. Die Gewerkschaft Verdi sowie der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen haben sich auf einen entsprechenden Tarifvertrag geeinigt. Er soll am 1. Juli in Kraft treten und bis Ende 2017 gelten.

Der Vereinbarung zufolge bekommen Leiharbeiter in der Druckindustrie nach vier Wochen Einsatz zunächst acht Prozent mehr Lohn. Nach drei Monaten steigt der Zuschlag auf 15 Prozent. Nach fünf Monaten gibt es 20, nach sieben Monaten 35 und nach neun Monaten 45 Prozent mehr.

BAP-Vizepräsident Thomas Bäumer erklärte nach Agenturberichten, der Abschluss sei ein "weiterer Meilenstein" auf dem Weg zu einem flächendeckenden Zuschlagssystem für Leiharbeiter. Die Druckindustrie ist demnach die neunte Branche, die solch ein System vereinbarte, gültig jeweils bis Ende 2017. In anderen Branchen werde ein Zuschlag erst nach sechs Wochen Beschäftigungsdauer gezahlt.22.02.13 / AFP

„Dies ist ein weiterer Schritt, um die Entlohnungsbedingungen von Leiharbeitsbeschäftigten zu verbessern“, betonte Verhandlungsführer Frank Werneke, stellvertretender Vorsitzender von Verdi. Es sei ein Erfolg, dass der Zuschlag bereits nach vier Wochen gezahlt werde. Damit profitierten mehr Beschäftigte von den Zuschlägen, so Werneke. 

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