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Neef + Stumme: Print Media Group zieht sich zurück

Eingung erzielt – Auseinandersetzung beendet

Die Print Media Group Gmbh & Co. KG (PMG) beendet ihre Minderheitsbeteiligung an der Neef + Stumme Premium Printing GmbH & Co. KG (Wittingen). Noch Ende vergangenen Jahres beabsichtigte die PMG (Heidelberg) die Druckerei Neef + Stumme mehrheitlich zu übernehmen. Neef + Stumme schloss eine Übernahme jedoch aus, woraufhin es zu einer rechtlichen Auseinandersetzung beider Parteien kam. Nun vermelden die Unternehmen eine Einigung und den Rückzug der PMG aus der Unternehmen Neef + Stumme Premium Printing GmbH & Co. KG (N+S).

“Die divergierenden Ansichten der Gesellschafter bezüglich einer gemeinsamen Zukunft führten in der Folge zu rechtlichen Auseinandersetzungen, die mit dem Verzicht auf die Übernahme von N+S durch die PMG beendet werden,“ heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung beider Unternehmen.

Die Print Media Group hatte sich im Juni 2009 als Investor mit 24,9 Prozent minderheitlich an dem damals insolventen Unternehmen Neef + Stumme beteiligt. "Erklärtes und gemeinsames Ziel der Gesellschafter war N + S bis Ende 2010 in die PMG zu integrieren," wird in der aktuellen Mitteilung vermeldet. Über die genaue Zusammenarbeit bestand jedoch auf Seiten von PMG und Neef + Stumme keine Einigkeit.
"Nach Gesellschafterstreitigkeiten bei N+S hat sich die PMG entschieden ihre gesicherte Rechtsposition zur Übernahme des Unternehmens aufzugeben. Damit entspricht die PMG dem ihr übermittelten Wunsch der Mitarbeiter von N+S, die unternehmerische Zukunft ohne die PMG gestalten zu wollen,“ wird weiter erklärt. Somit sei die PMG von jeglicher Haftung freigestellt.
Ende November hatten nach Angaben der Wolfsburger Allgemeinen rund 160 der 250 Mitarbeiter von Neef + Stumme  gegen eine Übernahme durch die PMG demonstriert.

Nach dem offiziellen Rückzug aus dem Unternehmen Neef + Stumme wünscht die PMG "N+S im Sinne einer zukünftigen Arbeitsplatzsicherung viel Erfolg." Die Unternehmensgruppe PMG wolle ihre "vor drei Jahren eingeschlagene Unternehmensstrategie des Qualitäts- und Leistungspartners als Gesamtanbieter" anderweitig weiter umsetzen.

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