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Neue Eigentümer: Stuttgarter Takkt AG übernimmt Ratioform

Der Kaufpreis beträgt 210 Mio. Euro
 

Michael Vollmer, Geschäftsführer von Ratioform, und Dr. Felix A. Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter Takkt AG. Für 210 Mio. Euro hat das schwäbische Unternehmen den B2B-Versandhändler Ratioform übernommen.

Die Ratioform Holding GmbH, B2B-Versandhändler mit Sitz in Pliening bei München, hat einen neuen Eigentümer: Für einen Kaufpreis von 210 Mio. Euro sind sämtliche Anteile an die Takkt AG veräußert worden. Mit der Übernahme vergrößert der Stuttgarter Spezialversandhändler für Geschäftsausstattungen sein Portfolio. Für die Ratioform-Gruppe, die 2011 einen Umsatz von 83 Mio. Euro erwirtschaftet hat, bedeute der Einstieg des strategischen Partners nach eigener Aussage "finanzielle Stabilität für die Unternehmensentwicklung".

Für die Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter von Ratioform sollen die neuen Besitzverhältnisse keine Auswirkungen haben. Das bisherige Management bleibe weiterhin für das operative Geschäft verantwortlich. Ratioform wird künftig als eigenständige, dritte Sparte im Geschäftsbereich Takkt Europe geführt. "Mit Ratioform erwerben wir ein Unternhemen mit einer starken Dynamik und erweitern zugleich unser Produktspektrum spürbar", erklärt Dr. Felix A. Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Takkt AG.

Ratioform ist neben Deutschland auch in fünf weiteren, europäischen Ländern tätig und bietet ein Sortiment von mehr als 5.000 Produkten aus den Bereichen Lager und Versand an. Das Sortiment wird an B2B-Kunden aus unterschiedlichen Branchen im Multi-Channel-Ansatz vertrieben. Wie Michael Vollmer, Geschäftsführer von Ratioform erklärt, schaffe die Partnerschaft aufgrund der Gemeinsamkeiten in den beiden Geschäftsmodellen die "Voraussetzungen für weiteres Wachstum in Europa".

Takkt finanziert die Akquisition nach eigener Aussage aus kurzfristig zugesagten Akquisitionskrediten und bereits vorhandenen langfristigen Kreditlinien. Selbst nach Abschluss der Transkaktion werde die Takkt AG mit einer Eigenkapitalquote von mehr als 30 Prozent nach wie vor über eine solide Bilanzstruktur verfügen, heißt es von Seiten der Stuttgarter.

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