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Neue Eigentürmer für W. Vahle

Mitarbeiter übernehmen Druckerei

Die Druckerei W. Vahle GmbH & KG aus Rietberg-Neuenkirchen (Kreis Gütersloh) hat einen neuen Eigentümer.

Die Druckerei W. Vahle GmbH & KG aus Rietberg-Neuenkirchen (Kreis Gütersloh) hat einen neuen Eigentümer. Wie die Onlineausgabe der in Oelde erscheinenden Tageszeitung "Die Glocke" berichtete, übernehmen Mitarbeiter das Unternehmen. Die neuen Geschäftsführer Friedrich Lodenkemper, Helmut Steinberg und Markus Rüthing haben 19 der ehemaligen 40 Mitarbeiter übernommen.

„Es gab einige externe Interessenten, die Weiterführung mit Beteiligten, die den Betrieb gut kennen, erschien aber am naheliegendsten.“ Eine Sanierungslösung mit dem Ziel, das Unternehmen zu erhalten, habe Insolvenzverwalter Dr. Norbert Küpper aus Verl den Mitarbeitern versprochen. Die Arbeitsverhältnisse der verbliebenen Mitarbeiter seien mit Wirkung vom 6. Februar auf den neuen Arbeitgeber übergegangen. Die noch ausstehenden Löhne und Gehälter sollen rückwirkend bezahlt werden, heißt es weiter.

Die neuen Geschäftsführer sind mit dem Betrieb seit vielen Jahren verbunden. Helmut Steinberg (55) arbeitet seit 40 Jahren, Markus Rüthing (44) seit 30 Jahren in dem Betrieb. Friedrich Lodenkemper ist Inhaber und Vermieter des Betriebsgebäudes, das sein Vater 1979 in der Konrad-Adenauer-Straße erbauen ließ.

Das in Zahlungsschwierigkeiten geratene Unternehmen stellte im November 2011 einen Insolvenzantrag. Das Verfahren wurde am 1. Februar eröffnet.

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Leserkommentare (2)

Klaus H. | Donnerstag, 09. Februar 2012 15:06:01

Übernahme durch Mirarbeiter

Es ist sehr mutig eine Firma vor dem Ruin zu retten, in dem man die Belegschaft mit einspannt. Sicherlich ist das der letzte "Strohlhalm" für die Mitarbeiter, um einen ev. Arbeitsplatzverlust entgegen zu wirken. Ich selbst habe in solch einem Betrieb gearbeitet. Die anfängliche "Euvorie" wurde aber ziemlich schnell mit knallharten Zahlen niedergeschmettert. Nach knapp 2 Jahren wurden der Bertrieb endgültig geschlossen. Zurück blieben ratlose Mitarbeiter, die im schlimmsten Fall jetzt auf Schulden sitzen. Ich drücke aber ganz fest die Daumen, dass es den Mitarbeitern gelingt das Ruder herumzureißen! Alles Gute K.H.

wired68 | Donnerstag, 09. Februar 2012 13:56:01

Sanierungskonzept

Es ist bei diesem Unternehmen fraglich, ob die interne Lösung die beste und naheliegendste ist. Sicher löblich möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten, aber ein in allen Bereichen einschneidendes Sanierungskonzept ist sicher zwingend. Zwei Beispiele: Der nicht mehr zeitgemässe Webauftritt und Richtlinien bezüglich Datenanlieferung (PostScript, Leonardo, 3,5-Zoll-Diskette, XPress 4.1; im 2002 erstellt).

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