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Neues Medienangebot: Zeitungen in kleinen Häppchen

Online-Kiosk Pocketstory startet Verkauf einzelner Artikel namhafter Verlage
 

Neuer Verkaufskanal für Verlagsprodukte jenseits von Print: Das Portal Pocketstory bietet Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften zum Download.

Ein weiteres digitales Medienangebot ist nun auch in Deutschland am Start: Bei Pocketstory, einem Online-Kiosk für Print-Texte, können Artikel aus Zeitschriften und Zeitungen sowie Büchern digital geordert werden. Artikel namhafter Medienhäuser sind auf der Plattform bereits vertreten: der Zeit-Verlag, die Spiegel-Gruppe, DuMont Schauberg mit der "Berliner Zeitung" sowie die Magazine des Jahr Top Special Verlags und der Buchverlag Campus.

Mit dem neuen Angebot will Pocketstory auf die sich verändernden Lesegewohnheiten reagieren. „Es bleibt immer weniger Zeit, ein ganzes Magazin zu lesen. Darauf reagieren wir und picken für unsere Nutzer die Rosinen aus Heften und Büchern“, wird Pocketstory-Gründer und -Geschäftsführer Thorsten Höge in einer Mitteilung zitiert.

Die angebotene Artikelauswahl wird von Pocketstory kuratiert sowie per Data-Mining den Interessen der Leser angepasst. Das Angebot finanziere sich laut Anbieter ausschließlich über Paid-Content und sei werbefrei. Die Preise einzelner „Lesestücke“, wie Pocketstory sie nennt, liegen zwischen 0,39 und 1,99 Euro. Die Bezahlung erfolgt über Bankeinzug im personalisierten Account. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Interessenprofil anzulegen, um Vorschläge für Artikel zu erhalten.

Gründer von Pocketstory sind Heiko Hofer, Michael Leitl und Thorsten Höge. Weitere Geschäftsführer und Gesellschafter sind der ehemalige Spiegel Online-Chefredakteur Dieter Degler und Anke Rippert, Geschäftsführerin des Verlags Inspiring Network.

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