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Neues Standbein für Manroland: Verleih von Fachpersonal

Zeitarbeit auf Basis eines Tarifvertrags mit der IG Metall
Felix Wolf

Felix Wolf leitet den neuen Geschäftsbereich Industrieservice bei Manroland.

Der Druckmaschinenhersteller Manroland (Augsburg) hat den Geschäftsbereich Industrieservice gegründet. Er soll, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt, die Kompetenzen und das Know-how der Manroland-Mitarbeiter vermarkten und bietet Personaldienstleistungen, Facharbeiter ebenso wie Ingenieure an.

Manroland verleiht „hochqualifiziertes technisches Personal für ein weites Portfolio an Facharbeiteraufgaben ebenso wie Engineering-Dienstleistungen und das Projektgeschäft“. Dafür stehen Maschinenbauingenieure, Elektroingenieure, Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Informatiker, Elektriker, Elektroniker und Mechatroniker bereit.

Die Leitung des Geschäftsbereiches hat zum 1. April 2011 Felix Wolf (38) übernommen. Der Maschinenbauingenieur war bisher Regionaldirektor von Yacht Teccon, einer Tochterfima von Randstad. In dieser Funktion hatte er die Gesamtverantwortung für das operative Geschäft, Vertrieb und Recruiting in Süddeutschland. Wolf sagt, Manroland bezahle „gutes Geld für gute Arbeit“ nach dem Equal-Pay-Prinzip: gleicher Lohn für gleiche Arbeit für Stammbeschäftigte wie für Leiharbeiter.

Nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden Gerd Finkbeiner hat Manroland bereits langjährige Erfahrung in der Arbeitnehmerüberlassung. Dieses Geschäft wolle man weiter ausbauen. Betriebsratsvorsitzender Jürgen Bänsch sieht in dem neuen Geschäftsmodell „ein ausbaufähiges neues Standbein, das uns deutlich unabhängiger von den extremen Schwankungen in unserem weiterhin wichtigen Stammgeschäft Druckmaschinenbau macht“. Wer zu Manroland Industrieservice wechselt, bleibe Mitarbeiter von Manroland – bei gleicher Entlohnung und gleichen Arbeitsbedingungen. Grundlage sei ein Tarifvertrag mit der IG Metall.

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