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New Yorker Börse droht Kodak mit dem Ausschluss

Aktienkurs des Unternehmens ist auf unter einen US-Dollar eingebrochen

Sechs Monate hat Kodak Zeit, "um sich zu berappeln", ansonsten müsse sich der Konzern alternative Handelsplätze suchen, so der Börsenbetreiber NYSE.

Wie das Manager Magazin und andere Nachrichtenportale heute berichten, droht Kodak der Ausschluss von der New Yorker Börse. Da der Aktienkurs des amerikanischen Herstellers von Foto-, Belichtungs- und Druck-Technologien infolge der finanziellen Probleme inzwischen auf unter einen US-Dollar eingebrochen ist, habe der Börsenbetreiber NYSE dem angeschlagenen Konzern nun ein Ultimatum gestellt. Wenn Kodak es nicht schaffe, sich in den nächsten sechs Monaten zu "berappeln", so müsse sich das Unternehmen "nach alternativen Handelplätzen umsehen". NYSE dulde "derartige Penny Stocks" nur für begrenzte Zeit.

Zuletzt habe die Kodak-Aktie am 7. Dezember über der Ein-Dollar-Marke geschlossen – am gestrigen 3. Januar lag der Wert bei nur noch 0,65 US-Dollar. Noch vor einem Jahr sei das Unternehmen fast zehnmal soviel wert gewesen. Auf Grund der negativen Entwicklungen und immer wieder aufkommenden Insolvenzgerüchte seien, so das Nachrichtenportal weiter, bereits in den letzten Wochen viele Investoren geflüchtet.

Die Eastman Kodak Company, so die volle Firmenbezeichnung, wurde bereits im 19. Jahrhundert gegründet und gehörte lange Zeit zu den führenden Fotokonzernen der Welt. Durch das Aufkommen der Digitalfotografie sei dem Unternehmen der größte Markt weggebrochen, zudem drängten neue Wettbewerber aus der Unterhaltungselektronikbranche auf die Märkte. Nun sollte Kodak, unter dem Konzernchef Antonio Perez, als Druckspezialist neu ausgerichtet werden. Allerdings, so das Manager Magazin weiter, soll es Probleme bei der Beschaffung der hierfür benötigten Gelder geben. Entlastung solle der Verkauf des Patentportfolios bringen.

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