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Niederländische Favini-Papierfabrik meldet Insolvenz an

Erste Lieferengpässe bei deutschen Händlern

Die niederländische Papierfabrik Favini (Meerssen) hat Insolvenz angemeldet. Wie die niederländische Tageszeitung Limburgs Dagblad berichtet, ist das Unternehmen bereits seit einiger Zeit in Schwierigkeiten, da der italienische Mutterkonzern die Zahlungen eingestellt hat. Die Solfopac B.V. (Sittard/NL) habe ein Übernahmeangebot abgegeben, welches 140 der derzeit 225 Arbeitsplätze gesichert hätte. Eine Einigung sei daran gescheitert, dass die Hauptgläubiger, ein italienisches Bankenkonsortium nicht auf das Angebot eingegangen waren. Der Insolvenzverwalter Flip Schreurs hofft nun, dass der Insolvenzantrag die Banken wachrüttelt.
Die Winter & Company GmbH (Lörrach) hat ihre Kunden bereits darauf hingewiesen, dass aufgrund der Insolvenz von Favini die Verfügbarkeit der Papiermarken Criba, Nymphéa, Raphia, Sharade und Yuta über die derzeit lagernden Bestände hinaus nicht mehr gewährleistet werden kann.

Favini Paper http://www.favini.com

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