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Nielsen: Printmarkt zeigt leichte Erholung

Analyse des deutschen Bruttowerbemarktes im 1. Halbjahr 2014

Rund 13,2 Milliarden Euro investierten Unternehmen in Deutschland im ersten Halbjahr 2014 (brutto) für die Bewerbung ihrer Produkte und Services. Damit entfachten sie einen Bruttowerbedruck über alle Medien hinweg, der um 4,9 Prozent den des Vorjahres überstieg. Das zeigt die Halbjahresbilanz von Nielsen, einem Informations- und Medienunternehmen mit Sitz in den Niederlanden und den USA. 

Demnach war der Monat Mai mit rund 2,5 Milliarden Euro und einem Plus von 11,6 Prozent der werbestärkste Monat des ersten Halbjahres, berichtet das Informations- und Medienunternehmen Nielsen. Aber auch für die Monate Januar bis April verzeichnet die Bruttowerbestatistik von Nielsen durchweg schwarze Zahlen. Einzig der Juni rutschte mit Beginn der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft leicht ins Minus (minus 1,6 Prozent). 

Insgesamt flossen im ersten Halbjahr 2014 rund 4,1 Milliarden Euro in Printwerbung, die damit das Niveau des Vorjahres halten konnte. Zwar verzeichneten die Fachzeitschriften mit minus 3,4 Prozent (kumuliert 198 Millionen Euro) eine rückläufige Entwicklung bei den Bruttowerbeumsätzen, demgegenüber konnten Zeitungen mit einem Wachstum von 0,4 Prozent und 2,2 Milliarden Euro ein solides Ergebnis verbuchen. Die Publikumszeitschriften hielten sich mit minus 0,2 Prozent knapp auf Vorjahresniveau (kumuliert 1,7 Milliarden Euro). Für Out-of-Home-Werbung summiert sich der Gesamtumsatz auf 737 Millionen Euro brutto, wobei sich hier laut Nielsen insbesondere der Juni als werbestarker Monat gezeigt hat, in dem allein die Plakatwerbung einen Zuwachs von rund 22 Prozent verbuchen konnte.

Die Online-Werbung lag um 7,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis, was einem Bruttowerbedruck von 1,6 Milliarden Euro entspricht. Darin enthalten ist auch die Werbung auf mobilen Endgeräten, die allein rund 72 Millionen Euro im ersten Halbjahr generierte.

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