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Nur jeder Siebte erwartet im nächsten Halbjahr bessere Geschäfte

BVDM-Konjunkturtelegramm für März 2013
 
Konjunkturtelegramm

Die Einschätzungen und Erwartungen in der deutschen Druckbranche sind eher verhalten bis pessimistisch. Grafik: BVDM

In der deutschen Druckindustrie wird die aktuelle Geschäftslage mit leicht ansteigender Tendenz im siebten Monat in Folge positiv eingeschätzt. Dies zeigt das monatliche Konjunkturtelegramm des Bundesverbands Druck und Medien. Im März des Vorjahres wurde die Lage allerdings besser eingeschätzt.

Das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung ermittelt monatlich durch eine re­präsentative Umfrage bei etwa 300 Betrieben in Deutschland die konjunkturelle Situation der Druckindustrie. Ausgewählte Ergebnisse gibt der Bundesverband Druck und Medien in Berlin in seinem Konjunktur-Telegramm bekannt.

Für März 2013 heißt es: "Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage sind mit leicht ansteigender Tendenz im siebten Monat in Folge in der Druckindustrie positiv. Gegenüber dem Vormonat sind sie mit 5 % der Antwortsalden etwas besser geworden. Im März 2012 wurde die Lage mit 9 % noch besser eingeschätzt. Die Beurteilung der Nachfragesituation des Vormonats hat sich deutlich verbessert, die des Auftragsbestandes ist ebenfalls verbessert, aber weiter negativ. In der Gesamtindustrie ist die Geschäftslagebeurteilung um 3 Prozentpunkte besser als in der Druckindustrie."

Ungefähr 40 % der befragten Druckereien sind nach den Ergebnissen des Ifo- Konjunkturtests im Auslandsgeschäft tätig. Ihre Beurteilungen sind verbessert, aber weiter negativ.

Im nächsten Quartal: Das Geschäftsklima ist mit –5 % wieder leicht schlechter geworden. Die Erwartungen für das Auslandsgeschäft liegen weiterhin im Positivbereich, sind aber gegenüber dem Vormonat wieder leicht verschlechtert.

Im nächsten Halbjahr: Die Geschäftserwartungen sind den siebten Monat in Folge negativ und um 9 Prozentpunkte auf –15 % verschlechtert. 14 % der Druckunternehmer erwarten eine Verbesserung der Geschäftslage in sechs Monaten, 29 % eine Verschlechterung, 57 % erwarten keine Veränderung. Im gleichen Vorjahresmonat waren die Erwartungen positiv und 20 Prozentpunkte besser.

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