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Océ Printing Systems GmbH will bis zu 300 Stellen abbauen

Stark rückläufige Auftragszahlen

Der Druckmaschinenhersteller Océ Printing Systems GmbH (Poing) baut bis zu 300 Stellen ab. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet sollen mehr als ein Fünftel der Arbeitsplätze, die das Unternehmen an seinem Standort Poing unterhält, bis 2010 wegfallen. Der Grund dafür sei ein massiver Einbruch bei der Nachfrage.
Das Unternehmen hat bereits Kurzarbeit angemeldet. Bislang waren 400 Mitarbeiter betroffen, seit Donnerstag sind es 1000. Um Océ »kostenseitig wieder auf eine vernünftige Ebene zu stellen«, sagte Personalchef Wolfgang Schraml, habe man ein Restrukturierungskonzept erarbeitet: Es beinhalte Szenarien vom Verkauf von Teilbereichen der Fertigung bis zum »sozialverträglichen« Abbau von Stellen. Die Altersstruktur des Unternehmens ermögliche es, dass ein »erheblicher Anteil des Abbaus« über den Vorruhestand laufen könnte, so Schraml. Oberstes Ziel sei, den Standort zu erhalten. Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Franz Möller nannte die Angebote, die Océ den Mitarbeitern unterbreite, »sehr sozialverträglich«.

Océ Printing Systems GmbH http://www.oce.com/de

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