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Oeding Print investiert in Komplettlösung für Nullemissions-Druckerei

Investitionen sollen die ressourcenschonende Produktion unterstützen
 

Oeding Print investiert in eine Komplettlösung für die Nullemissions-Druckerei und unterstützt damit die ressourcenschonende Produktion. Frauke Oeding-Blumenberg (M.), Oliver Ruth, Roland Makulla und Dirk Rheinländer (v.l.) freuen sich mit Reinhold Hanske, Marcus Puschik und Stephan Plenz (v.r.) von Heidelberg über eine gute Zusammenarbeit. 

Seit Mai 2012 bündelt die Oeding Print GmbH in Braunschweig die Kompetenzen von Oeding Druck und Ruth Printmedien unter einem Dach. Das Unternehmen arbeitet – laut eigenen Angaben – als nachhaltiger industrieller Druckdienstleister. Dafür führte Oeding Print unter anderem 2011 zwei Umweltmanagementsysteme ein, die EMAS-Validierung (Eco-Management and Audit Scheme) und die Zertifizierung nach ISO-14001. Am Standort Braunschweig entsteht zurzeit auf rund 5.500 Quadratmetern eine neue Produktionsstätte – laut Oeding – die erste "Nullemissions-Druckerei" in Deutschland. 

Oeding Print investierte dafür unter anderem rund 4,5 Millionen Euro in Equipment der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und erweitert damit seinen bisherigen Maschinenpark. Ein Suprasetter 106, eine Speedmaster XL 106 Achtfarben mit Wendung plus Lack, ein Image Control "Next Generation", ein Stahlfolder TH 66 und ein Stitchmaster ST 500 sowie das Prinect-Modul Print Ready gehören jetzt zu Workflow, Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung des Mediendienstleisters. 

Bei dem Neubau im Plus-Energiestandard, der unter wissenschaftlicher Begleitung der Fakultät für Versorgungstechnik der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Braunschweig entsteht, sollen mit Hilfe von innovativen Maschinen-, Speicher- und Gebäudetechnologien die gebäudebezogenen Treibhausemissionen auf Null reduziert werden. Das Ziel des Unternehmens: den gesamten Energiebedarf für Kühlung, Heizung, Beleuchtung, Belüftung und Warmwasser durch Wärmerecycling und den Einsatz von regenerativen Energien – wie einer Photovoltaikanlage und den Betrieb eines Blockheizkraftwerks – selbst und klimaneutral zu erzeugen. Das Gebäude soll zudem eine positive Energiebilanz haben. Nicht benötigter Strom soll ins öffentliche Netz eingespeist werden.

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