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Österreichische Drucker drohen mit Streik

Arbeitszeiten sollen ohne Lohnausgleich erhöht werden

In Österreichs Druckereien droht ein Arbeitskampf.

In Österreichs Druckereien droht ein Arbeitskampf. Wie Radio Salzburg auf seiner Website berichtete, sind für den 25. Januar bundesweit Betriebsversammlungen geplant. Mit ersten Warnstreiks sei zu rechnen. Das wurde am 23. Januar aus dem Österreichischem Gewerkschaftsbund (ÖGB) in Salzburg bekannt.

Die Verhandlungen um den neuen Kollektivvertrag zwischen Gewerkschaft und Vertretern der Druckereien seien inzwischen abgebrochen worden, heißt es weiter. Weil sich die Branche in äußerst schwieriger Lage befinde, sollen die Unternehmen Änderungen im Kollektivvertrag verlangt haben. Das Ausmaß sei aber für die Gewerkschaft nicht akzeptabel, sagte Walter Steidl, Regionalgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten in Salzburg gegenüber Radio Salzburg.

Steidl betonte, das grafische Gewerbe verlange von den Mitarbeitern eine Erhöhung der Normalarbeitszeit von 37 auf 40 Wochenstunden ohne Lohnausgleich. „Dazu kommt eine 52-wöchige Durchrechnung der Arbeitszeit über das Jahr ohne Überstundenzuschlag. Drittens sollten Weihnachts- und Urlaubsgeld um 15 Prozent gekürzt werden. Das Paket brächte insgesamt eine Lohnsenkung von zehn Prozent,“ so Steidl.
Er bestätigte weiter, dass die Zeitungsdruckereien von Warnstreiks vorerst zumindest nicht betroffen seien.

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