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Österreichische Heatset-Drucker gründen „IG Rolle“

Akzidenzunternehmen wollen "Print als Produkt der Zukunft offensiv vertreten"
Logo IG Rolle

Das Logo der "Interessensgemeinschaft Rollenoffsetdruck in Österreich"

Sechs österreichische Akzidenzrollenoffset-Unternehmen haben sich im April 2011 zur „Interessensgemeinschaft Rollenoffsetdruck in Österreich“ (kurz: IG Rolle) zusammengeschlossen – und zwar, wie es heißt, „in Form einer vorerst losen Initiativgruppe“.

Es handelt sich, wie die IG Rolle mitteilt, bei dieser Gruppe um Eigentümer, Vorstände und Geschäftsführer aller österreichischen Heatset-Rollenoffset-Druckereien. Die Initiatoren und Sprecher der IG Rolle sind Michael Steinwidder (Leykam Let’s Print) und Erwin Loderbauer (Oberndorfer Druckerei). Außerdem sind auch Berger (Horn), Goldmann (Tulln), A-Print (Klagenfurt) und das Niederösterreichische Pressehaus aus St. Pölten bei der IG Rolle engagiert.

"Standortsicherung Österreich"

Die Koordination und Kommunikation soll in unregelmäßig stattfindenden Meetings erfolgen. Man betont, dass die Unternehmen der IG Rolle weiterhin im Wettbewerb zueinander stünden wie auch zu den Mitbewerbern im Ausland. Man habe als Branche aber auch gemeinsame Interessen.

Neben dem grundsätzlichen Globalziel „Standortsicherung Österreich“ sei es bei der „herrschenden Marktsituation (starke Preisanstiege bei allen Rohstoffen wie Papier, Farbe, Druckplatten, Energie etc.)“ wichtig, Print als Produkt der Zukunft offensiv zu vertreten und die österreichische Position auszubauen. Dabei solle nicht unerwähnt bleiben, dass Österreich bei Druckprodukten aus dem Heatset-Rollenoffset „ein enormes Handelsdefizit mit Deutschland aufweist“.

Die Teilnehmer der IG Rolle wollen auch den Sozialpartnern in Fragen der Druckindustrie aktiv beratend zur Verfügung stehen. Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit bei grundsätzlichen Themen der Branche sei ebenfalls vorgesehener Bestandteil einer aktiven Arbeit. Die Ziele der Gruppe seien erreicht, „wenn die Kostenstruktur der österreichischen Betriebe gemessen am Niveau der Nachbarländer wettbewerbsfähig ist“, heißt es in einer Pressemitteilung.

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