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Offizin Andersen Nexö: Gläubiger stimmen dem Insolvenzplan zu

Gesellschaft entschuldet, Restrukturierung formal abgeschlossen
 

Im Eigenverwaltungsverfahren der Offizin Andersen Nexö hat nun die Gläubigerversammlung dem Insolvenzplan zugestimmt.

Die Offizin Andersen Nexö Leipzig (OAN) hat nach eigenen Angaben einen weiteren Schritt zur Sanierung des Unternehmens geschafft. Die Gläubiger haben einem Insolvenzplan mit deutlicher Mehrheit zugestimmt.

Sobald der Plan vom Gericht bestätigt und rechtskräftig wird, sei die Gesellschaft entschuldet und hat die Restrukturierung auch formal abgeschlossen, heißt es in der offiziellen Pressemeldung. „Die überwältigende Zustimmung der Gläubiger zum Insolvenzplan ist eine eindrucksvolle Bestätigung des eingeschlagenen Sanierungskurses. Letztlich war dieser Erfolg aber nur möglich, weil alle Beteiligten, d.h. Belegschaft, die beteiligten Banken, Lieferanten und Maschinenfinanzierer, an einem Strang gezogen haben“, sagte OAN-Geschäftsführer Stephan Treuleben.

In den letzten Monaten sei ein umfassendes Restrukturierungsprogramm zur Sanierung der OAN umgesetzt worden. Auf der einen Seite wurden Investitionen zur Modernisierung des bestehenden Maschinenparks sowie der Logistik des Unternehmens getätigt. Auf der anderen Seite musste eine Kapazitätsanpassung im Bereich Druck, verbunden mit einem einschneidenden Personalabbau von rund 40 Arbeitnehmern auf jetzt noch rund 180 Mitarbeiter vorgenommen werden. „Diese schmerzhaften Einschnitte waren erforderlich für die notwendige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und damit letztlich für die Akzeptanz des jetzt vorgelegten Planes bei den Gläubigern", sagte der vom Insolvenzgericht Leipzig eingesetzte Sachwalter Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg. Es gelte nun noch, die Planbedingungen zügig zu erfüllen, um wie geplant im ersten Quartal 2014 das Insolvenzverfahren abzuschließen, erläutert der Planersteller Wirtschaftsprüfer Guido Koch von den Insolvenzexperten Schultze & Braun, die die Gesellschaft im Verfahren begleiteten. Am 1. März 2013 war ein Eigenverwaltungsverfahren eröffnet worden.

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Leserkommentare (1)

Anonymus | Mittwoch, 13. November 2013 13:56:05

Glück gehabt

Wieviel Geld wollen denn die Gläubiger noch versenken bzw. verschenken? Erst werden Millionenschulden gemacht und die Leute die das zu verantworten haben bleiben bei einer Insolvenz in Eigenverantwortung in Amt und Würden und machen weiter wie bisher. Toller Kapitalismus, nein hier geht es ja um Arbeitsplätze. Aber man hätte bestimmt 20 KMU,s den Bach runter gehen lassen oder etwa nicht. So viel zum Thema Gerechtigkeit.

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