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Oldenbourg-Druckereigruppe hat Insolvenz angemeldet

Möglichst schneller Verkauf angestrebt

Die Oldenbourg-Druckereigruppe hat am 4. Mai beziehungsweise 7. Mai 2007 beim Amtsgericht München die Insolvenz beantragt. Zu den Unternehmen der Gruppe gehören unter anderem die Oldenburg GmbH, die Oldenbourg Digital GmbH, die Oldenbourg Binderei Produktions GmbH, die Oldenbourg Immowert GmbH sowie die Münchner Offsetdruck GmbH, alle mit Sitz in Kirchheim bei München. Nicht betroffen ist die gleichnamige Oldenbourg-Verlagsgruppe. Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wurde die Münchner Rechtsanwältin Barbara Beutler (Societät Müller-Heydenreich, Beutler & Kollegen, MHBK) bestellt.
Oldenbourg habe durchaus gute Kunden, die dem Unternehmen auch jetzt die Stange hielten, erklärte Rechtsanwalt Axel Bierbach, ebenfalls von MHBK, gegenüber publish.de. Dennoch habe es ein »Auslastungsproblem« gegeben. Näheres lasse sich derzeit noch nicht sagen, man sei mitten im Sanierungsprozess.
Ziel ist es jedoch laut Bierbach, möglichst rasch einen finanzkräftigen Käufer aus der Branche für die Unternehmen zu finden, um den Standort und die rund 220 Arbeitsplätze zu erhalten. »Es handelt sich bei Oldenbourg um ein in vielen Bereichen saniertes Unternehmen«, so Bierbach. Oldenbourg hatte erst vor kurzem »das Ende einer Restrukturierung« kommuniziert, bei der unter anderem ein neues, schlankes Workflowkonzept etabliert worden war.

Oldenbourg http://www.oldenbourg.com

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