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Onlineprinters erwirtschaftet 30 Prozent mehr Umsatz im Jahr 2011

Walter Meyer, Geschäftsführer der deutschen Onlineprinters GmbH, setzt auf Internationalisierung der Onlineshops für Drucksachen: Mittlerweile werden 40 Prozent des Umsatzes im europäischen Ausland erzielt.

Copyright: Onlineprinters Gmb

Der Online-Druckdienstleister Onlineprinters GmbH (Neustadt an der Aisch) hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Umsatzwachstum von 30 Prozent abgeschlossen. Wie das Unternehmen berichtete, werden mittlerweile 40 Prozent des Umsatzes im europäischen Ausland erzielt. Über 800.000 Pakete mit Drucksachen verließen 2011 die Produktion in Neustadt an der Aisch und wurden an die Kunden in 31 Ländern Europas via UPS ausgeliefert.

Zum Vergleich: Im Jahr 2009 lag das Volumen noch bei 350.000 Paketen, der Auslandsumsatz bei 25 Prozent. Doch kein Wachstum ohne qualifizierte Mitarbeiter: Die Zahl der Beschäftigten in Produktion und Vertrieb stieg 2011 von 300 auf insgesamt 350 Beschäftigte.

Steigende Nachfrage und Investitionen gehen laut Walter Meyer, Geschäftsführer der Onlineprinters GmbH, Hand in Hand: Neun Millionen Euro in 2010 und weitere sieben Millionen in 2011 wurden am Firmensitz im fränkischen Neustadt an der Aisch investiert. Um Raum zu schaffen, wurde die Betriebsfläche Ende 2010 auf 40.000 Quadratmeter nahezu verdoppelt. Nach Unternehmensangaben kommen jeden Monat rund 6.000 neue Kunden aus ganz Europa auf die deutsche Website von www.diedruckerei.de und die Ländershops von Onlineprinters zum Onlinekauf.

Insgesamt gibt es fünf Ländershops, in denen Kunden in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Niederländisch ihre Drucksachen bestellen können. Ein Team von Muttersprachlern stehe in den Länder jeweils für alle Fragen rund um Produkte, Lieferzeiten und Bestellablauf zur Verfügung.

Die im Jahr 2008 gegründete Onlineprinters GmbH beliefert 31 Länder in Europa.

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Leserkommentare (1)

Beobachter | Donnerstag, 09. Februar 2012 12:06:27

TOLL!

Laut Verband der Druckindustrie betrug der Umsatz je Mitarbeiter in der Branche im Jahr 2010 = 165.305 Euro. Bei 40% Materialanteil wäre das ein Rohertrag je Mitarbeiter von knapp 100.000 Euro. Das ist schon sehr gut und kann bei vielen Internetdruckern durch die Bilanzveröffentlichungen leicht nachvollzogen werden. Nicht viele erreichen diesen Spitzenwert.

Nun ist aber ein Zauberer am Firmament aufgetaucht. Die 2010er Bilanz der Onlineprinters nennt bei 60 Mitarbeitern einen Rohertrag von 15.572.301,86 Euro. Das ist ein Rohertrag von ca. 260.000 Euro je Mitarbeiter. Das dürfte die einsamste Weltspitze sein, die je gesichtet wurde. Jetzt verstehe ich, woher der Begriff "Schwarze Kunst" kommt: Von schwarzer Magie.

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