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Palm-Tochter Wellpappe Gelsenkirchen insolvent

Fast 100 Mitarbeiter von der Schließung betroffen
 

Das Unternehmen Wellpappe Gelsenkirchen ist insolvent.

Das Unternehmen Wellpappe Gelsenkirchen, Tochter der Palm-Gruppe (Aalen), hat am Montag, den 31.10.2016, Insolvenz angemeldet. Wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtet, standen die Mitarbeiter am darauffolgenden Mittwoch (2.11.2016) vor verschlossenen Türen.

Die Stillegung wurde laut WDR von Geschäftsführer Dr. Wolfgang Palm mit einem "hoffnungslos veralteten" Maschinenpark begründet, die nötigen Investitionen für eine Modernisierung seien nicht vorhanden.

Aus diesen Gründen, so der WDR weiter, würde die Packwell GmbH, die nach eigenen Angaben ein europaweit führendes Unternehmen in der Papierindustrie sei und zu der die Gelsenkirchener Firma gehöre, ab sofort keine Produktionsaufträge mehr nach Gelsenkirchen vergeben. Laut Euwid wurde am 2. November Rechtsanwalt Rolf Weidmann, Kanzlei Görg, Essen, vom Amtsgericht Essen zum Insolvenzverwalter bestellt.

Laut WDR, seien die fast 100 Mitarbeiter von der Entscheidung vollkommen überrascht worden. So hatten sie eigentlich noch mit Überstunden gerechnet. Von der Werksstilllegung erfuhren sie erst am besagten Montag per Brief durch einen Boten.

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