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Papierbörse Schaffrath: : Einkaufsverbund von 20 Druckereien

Preisersparnis von rund zehn Prozent

Unter der Regie der Papierbörse Schaffrath in Aachen haben sich im vergangenen Jahr rund 20 Druckereien zu einem Einkaufsverbund zusammengeschlossen. Dabei soll die Bündelung des Einkaufsvolumens eine bessere Verhandlungsbasis gegenüber dem Fachhandel schaffen. Allein bei Papier liege das Volumen der beteiligten Betriebe bei rund 10.000 t sowohl im Format- als auch im Rollenbereich, erklärte Geschäftsführer Hans-Dieter Schaffrath.
Zwischen der Papierbörse und den Druckereien besteht ein Beratungsvertrag. Dabei übernimmt Schaffrath die Verhandlungen mit dem Papiergroßhandel sowie die Rechnungskontrolle. Ihre Bestellungen wickeln die Druckereien nach wie vor selbst ab. Hat sich allerdings ein Händler zu Preisvereinbarungenbereit erklärt, sind die Druckereien verpflichtet, mindestens 70 Prozent des Gesamtvolumens auch über diesen Händler zu beziehen.
Der Papiergroßhandel habe zunächst eher ablehnend reagiert, da die Preisstrukturen regional zu unterschiedlich seien. Zu einer Einigung kam es schließlich mit Antalis Deutschland: »Die Preisersparnis beläuft sich im Schnitt auf zehn Prozent«, meint Schaffrath, »je nachdem, zu welchen Konditionen die Druckerei vorher gekauft hat«.
Die Mitglieder des Verbundes verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet. Auf diese Weise könne gegenseitige Konkurrenz weitgehend ausgeschlossen werden. Einem potenziellen Neuzugang müssen daher auch alle Mitglieder zustimmen.

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