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Papiergroßhändler wollen Preise auf breiter Front erhöhen

Grafische Papiere sollen um bis zu 10 Prozent teurer werden

Die Papiergroßhändler Deutsche Papier, Antalis und Berberich Papier wollen ab dem 1. Oktober die Preise für grafische Papiere um bis zu 10 Prozent erhöhen.

Nachdem die Papiergroßhändler Papyrus, Papier Union und Igepa Group bereits für Anfang und Mitte September Preiserhöhungen für ihre grafischen Papiere angekündigt hatten, wollen nun auch Deutsche Papier, Antalis und Berberich Papier zum 1. Oktober eine Preissteigerung von bis zu 10 Prozent für diese Sparte durchsetzen.

Wie der Papiergroßhändler Deutsche Papier ankündigte, soll sich der Verkaufspreis bei den grafischen Produkten zum 1. Oktober um 5 bis 9% erhöhen. Der Großhändler Antalis kündigte eine Preissteigerung bei den grafischen Papieren um 5 bis 8% an. Bei Berberich Papier soll die Erhöhung der Verkaufspreise sowohl die Sparte der grafischen Papiere als auch Büropapiere, Karton sowie Briefhüllen und Versandtaschen betreffen und sich je nach Sorte auf 7 bis 10 % belaufen.

Als Gründe für die geplante Erhöhung gaben die Großhändler Preissteigerungen bei den Lieferanten durch steigende Preise für Rohstoffe und Energie an. Diese Erhöhungen könnten nicht mehr anders kompensiert werden und müssten an die Kunden weitergegeben werden, um eine konstante Qualität garantieren zu können, so die Großhändler.

Preiserhöhungen seit Ende August

Bereits Ende August hatte der Papiergroßhändler Papyrus eine Preiserhöhung um bis zu 10 % für grafische Papiere und Karton ab dem 1. September angekündigt. Zudem sah sich der Großhändler nach eigenen Angaben zum damaligen Zeitpunkt gezwungen, die Aufwendungen für Kleinmengen den entstehenden Kosten anzupassen und diese Servicepauschale auf 30 Euro, bei einem Auftragswert unter 200 Euro netto zu erhöhen. Gleichzeitig plante Papyrus, die bisher erhobenen Kostenumlagen für den Service "Schneiden und Abpacken" auftragsindividuell anzupassen.

Der Großhändler Papier Union hatte ebenfalls Ende August eine Preiserhöhung zum 15. September angekündigt. Demnach plante das Unternehmen, die Preise für das grafische Sortiment um 9% und die Preise für Officepapiere um 6% zu erhöhen. Zudem hatte die Igepa Group eine Preissteigerung bei den grafischen Papieren um 8 bis 10% ab dem 19. September angekündigt. Auch hier hatten die Papiergroßhändler als Grund für die Maßnahmen gestiegene Preise seitens der Papierhersteller angegeben.

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