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Papierhersteller UPM mit verbessertem Ergebnis im ersten Quartal 2011

Umsatzerlöse steigen um 16 Prozent

UPM-Geschäftsführer Jussi Pesonen erläuterte den Zwischenbericht für das erste Quartal 2011.

Der finnische Papierhersteller UPM hat seinen Zwischenbericht für das erste Quartal 2011 vorgelegt. Wie Jussi Pesonen, Geschäftsführer von UPM, ausführte, hat sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufgrund höherer Verkaufspreise und Ausliefermengen in den meisten Geschäftsbereichen verbessert. Der Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent, von knapp 2 Mrd. Euro auf knapp 2,4 Mrd. Euro.

Das Betriebsergebnis ohne Sondereffekte stieg um 8,4 Prozent, von 116 Mio. Euro auf 198 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern ohne Sondereffekte beläuft sich auf 195 Mio. Euro. Die Verbesserung des Ergebnisses führt UPM auf die gut laufenden Geschäftsbereiche Paper und Pulp zurück. So seien im Bereich Paper die Ausliefermengen insbesondere in den Märkten außerhalb Europas gestiegen. Zudem habe sich der operative Verlust des Geschäftsbereichs Paper aufgrund gestiegener Verkaufspreise und Auslieferungen verringert. Der Geschäftsbereich Pulp entwickle sich aufgrund sehr hoher Marktpreise und gestiegener Auslieferungen ebnefalls sehr gut, so das Unternehmen weiter.

Vorausblickend wird seitens des Papierherstellers erwartet, dass sich das Betriebsergebnis ohne Sondereffekte für das Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr verbessert. Für die erste Jahreshälfte 2011 werde von einem deutlich höheren Betriebsergebnis ohne Sondereffekte im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2010 ausgegangen, so UPM. Zudem soll sich die positive Entwicklung der Ausliefermengen, die im ersten Quartal beobachtet werden konnte, voraussichtlich fortsetzen. Außerdem werde erwartet, dass die Verkaufspreise stabil bleiben bzw. steigen, abhängig vom Geschäftsbereich.

Wie das Unternehmen weiter bekannt gab, sei die Inflation der variablen Kosten zu Jahresbeginn höher als erwartet gewesen, was besonders für Zellstoff und Altpapier sowie für alle an den Ölpreis gebundene Kosten gelte. Die Kosten für Holzrohstoffe sollen nach Angaben von UPM  stabil auf dem Niveau des ersten Quartals bzw. der letzten Monate 2010 bleiben. Es werde damit gerechnet, dass sich die Kosteninflation 2011 insgesamt etwa auf dem Niveau des Jahres 2010 befinden werde.

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