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Papierwerke Lenk AG baut Geschäft aus

Übernahme von 35 Mitarbeitern des Dekorpapier-Herstellers Technocell Dekor

Die Papierwerke Lenk AG aus Kappelrodeck baut ihr Geschäft aus.

Die Schwarzwald Papierwerke AG, eine Schwestergesellschaft des Spezialpapierherstellers Papierwerke Lenk AG, expandiert. Wie das Offenburger Tagblatt berichtete, hat das Unternehmen vom Dekorpapier-Hersteller Technocell Dekor, einem Tochterunternehmen der Felix-Schoeller-Gruppe, eine Papiermaschine, einen Teil des Standortes in Titisee-Neustadt und 35 Mitarbeiter übernommen.

Der Spezialpapierhersteller Lenk hat, indem er von Technocell die Papiermaschine 17 und deren Personal übernommen hat, 35 Stellen gerettet. Wie die Badische Zeitung berichtete, plante Technocell Dekor Anfang Oktober 2010, die PM 17 stillzulegen, 84 von 189 Beschäftigten sollten ihre Stelle verlieren. In der Zwischenzeit hat Technocell nach eigenen Angaben 39 Arbeitplätze ohne eine betriebsbedingte Kündigung sozialverträglich abgebaut. Am Standort von Technocell Dekor in Titisee-Neustadt sollen in Zukunft 150 Mitarbeiter auf dem selben Gelände arbeiten: 35 bei Lenk und 115 bei Technocell Dekor.

Mit dem Kauf trage Lenk dem Wachstum des Geschäfts Rechnung und erweitere seine Aktivitäten im Bereich Spezialpapiere, berichtet das Offenburger Tagblatt weiter. Am Standort Titisee-Neustadt sollen laut Vorstandschef von Lenk und Schwarzwald Papierwerke, Sebastian Leser, im laufenden sowie im kommenden Jahr Investitionen in Millionenhöhe getätigt werden.

Die Schwarzwald Papierwerke sollen die mehr als 600 Papiersorten der Lenk-Produktpalette um hochwertige Spezialpapiere erweitern, so Leser. Laut Badischem Tagblatt sollen in Titisee-Neustadt jährlich mehr als 25.000 Tonnen an weißen und farbigen Papieren produziert werden. Dazu gehören Medizin-, Lebensmittel, Sicherheits-, Verpackungs-, Kraft-, Kaschier-, Briefumschlags- und High-Performance-Papier sowie Krepppapier. Die Papierwerke Lenk AG aus Kappelrodeck hat zusammen mit den Schwarzwald Papierwerken eine Jahresproduktion von über 60.000 Tonnen Spezialpapieren und beschäftigt rund 165 Mitarbeiter.

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