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Papyrus verzeichnet im Geschäftsjahr 2010 Umsatzsteigerung

Vorkrisenniveau jedoch noch nicht erreicht

Michael Hürter, Senior Vice President Papyrus und Sprecher der Geschäftsführung von Papyrus Deutschland.

Der Papiergroßhändler Papyrus Deutschland – der bis vor einem Jahr noch Schneidersöhne hieß – erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 793 Mio. Euro. Damit war 2010 zwar besser als das Vorjahr (782 Mio. Euro), bewegte sich aber noch nicht auf Vorkrisenniveau.

Auch der Absatz erreichte nicht dieses Niveau, wobei  Papyrus eine „gewisse Streckenlastigkeit“ beklagt (65%). „Im stagnierenden Officepapiermarkt konnten wir unsere Marktposition ausbauen, im grafischen Bereich war es etwas schwieriger,“ fasst der Geschäftsführer Robert Matzke die Entwicklung zusammen. Mit dem Ergebnis, das deutlich über jenem des letzten Jahres liege, sei man durchaus zufrieden, so Michael Hürter, Senior Vice President Papyrus und Sprecher der Geschäftsführung von Papyrus Deutschland. Genau beziffert das Unternehmen den Betrag nicht.

Unerfreulich für die Endkunden, so Papyrus, seien Preiserhöhungen seitens der Papierhersteller. Das Handelsunternehmen versuche, sowohl durch Kostenmanagement  als auch durch Margenverluste den Preisanstieg bei den eigenen Kunden zu minimieren.

Das Unternehmen ist laut Boris Borensztein, Geschäftsführer bei Papyrus Deutschland, bestrebt, seine Produktpalette sowie die Serviceleistungen an die Wünsche seiner Kunden anzupassen. Als Beispiele er das neue „HRS“-System der Papierbranche namens „Paper Identity“ sowie eine Kooperation mit einem Ausrüster, die dazu dient, den chilenischen Maule-Karton in Deutschland anbieten zu können.

Michael Hürter wies auf das neue Regionallagerkonzept von Papyrus hin. „Logistik ist die größte Kernkompetenz eines Handelsunternehmens – neben dem Verkaufen,“ so seine Erkenntnis. Das  neue Regionallager Nord in Langenhagen bietet eine Lagerkapazität von 18.000 Palettenstellplätzen und damit eine Verdopplung des Lager haltenden Sortiments. Papyrus hat sein logistisches Serviceportfolio verbreitert. Kunden könnten nun auch ihre Fertigprodukte einlagern.

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