Weiterempfehlen Drucken

Pixelpark: Abbau von 200 Stellen

Weitreichende organisatorische und personelle Änderungen

Zukünftig will sich der Interntdesigner aus dem Full-Service-IT-Dienstleistungsbereich zurückziehen und seine Aktivitäten auf die Entwicklung und Umsetzung von Portalen, Marketing-Websites, E-Shops und Multichannel-Lösungen konzentrieren. Mit dieser Fokussierung, einer schlankeren Organisation und einem gebündelten Angebotsportfolio reagiert das Unternehmen auf die angespannte Marktlage und die damit einhergehende Zurückhaltung in der Nachfrage nach IT-Dienstleistungen. Dabei wird sich die Pixelpark AG aus dem operativen Geschäft in
Großbritannien und Spanien zurückziehen, was auch den Abbau von Arbeitsplätzen bedeutet. Pixelpark wird insgesamt zirka 200 Stellen
abbauen, davon etwa 40 in Großbritannien und zirka 100 in Deutschland. Nachdem bereits im Frühsommer Stellen gestrichen wurden, wird mit den nunmehr veranlassten Maßnahmen der Personalstand für die Pixelpark AG insgesamt rund 600 Stellen betragen. Auch die personellen Hierarchien des Unternehmens sollen umstrukturiert werden. So werden die Leiter der verschiedenen Standorte künftig direkt an den Vorstandsvorsitzenden Paulus Neef berichten. Mit diesen organisatorischen Veränderungen fällt die bisherige Funktion des COOs weg, seine Aufgaben übernimmt der Vorstandsvorsitzende. Peter Ostermann, bisher COO der Pixelpark AG und mit
der Sanierung des angeschlagenen Unternehmens betraut, wird wie geplant zum 31 den Hut nehmen.
Außerdem wird Werner Krainz, bisher Vorsitzender der Geschäftsleitung Pixelpark Deutschland und Chief Creative Officer (CCO), Pixelpark auf eigenen Wunsch ebenfalls zum 31. Dezember 2001 verlassen. Der Mutterkonzern Bertelsmann unterstützt Pixelpark nachhaltig und gewährt dem Unternehmen ein Darlehen von 15 Mio. Euro.

Pixelpark http://www.pixelpark.de

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Digitalisierung der Wirtschaft: ein Drittel der deutschen Unternehmen planlos

Studie der KfW zeigt aber trotz vielfältiger Hindernisse auch eine breite Digitalisierungs-Basis

Ein Drittel der deutschen Unternehmen schließt für den Zeitraum der kommenden zwei Jahre die Durchführung von Digitalisierungsvorhaben aus. Dies geht aus der aktuellen Unternehmensbefragung 2017 der Förderbank KfW zur Digitalisierung der Wirtschaft hervor. Bei einem weiteren Viertel der Unternehmen ist die Entscheidung noch nicht gefallen. Gerade einmal rund 40% der Betriebe greifen das Thema auf und investieren bis 2019 in ihre Digitalisierung. Eine Vorreiterrolle nehmen dabei vor allem große Unternehmen (über 50 Mio. Euro Umsatz) sowie Unternehmen aus dem Groß- und Außenhandel ein.

» mehr

IT meets Print – Jetzt Tickets ordern!

CHIP-Logo

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Wie informieren Sie sich über Ihren Urlaubsort?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...