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Positives Finanzierungsklima in der Druckindustrie hält an

Laut der Unternehmensbefragung 2017 plant die Mehrheit Investitionen in die Digitalisierung
 

Eine aktuelle Unternehmensbefragung von BVDM, der KfW-Bankengruppe und 18 weiteren Branchen- und Wirtschaftsverbänden hat gezeigt, dass das Finanzierungsklima in der Druck- und Medienindustrie weiterhin positiv ist.

Das Finanzierungsklima in der Druck- und Medienwirtschaft ist gut und hat sich gegenüber den Ergebnissen des Vorjahres nochmals verbessert. Dies geht es den Ergebnissen der Unternehmensbefragung 2017 hervor, die der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) Anfang des Jahres gemeinsam mit der Bankengruppe KfW und 18 weiteren Branchen- und Wirtschaftsverbänden zum 16. Mal durchgeführt hat.

Demnach habe die Mehrheit der Druckunternehmen einen leichten Kreditzugang (56,7 %), während 28,3 % einen mittelschwierigen und 10 % einen schwierigen Zugang hätten. Zusätzlich zum aktuellen guten Finanzierungsklima in der Branche berichten die Unternehmen laut der Befragung auch über eine positive Entwicklung ihres Kreditzugangs in den zwölf Monaten vor dem Umfragezeitpunkt. So verbesserte sich der Kreditzugang bei 20 % der Umfrageteilnehmer. Bei 65 % sei die Situation unverändert geblieben und 10 % berichteten über ein restriktiveres Verhalten der Kreditgeber.

Wie die Befragung weiter zeige, greifen Druckereien zur Finanzierung diverser Vorhaben weiterhin primär auf Dienstleistungen der Finanzwirtschaft zurück. Investiert werde vornehmlich in Produktionsanlagen. Aber auch Investitionen in die Digitalisierung spielen bei den Druckunternehmen eine im Vergleich zum Verarbeitenden Gewerbe überdurchschnittliche Rolle.

„Die Relevanz des Themas Digitalisierung wird beim Großteil der Druck- und Medienunternehmen deutlich erkannt“, kommentiert Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des BVDM, die Umfrageergebnisse. „Die Investitionsvorhaben zeigen, dass Unternehmen die mit der Digitalisierung einhergehenden Chancen nutzen wollen."

Entsprechend hätten auch nur 20 % der befragten Druck- und Medienunternehmen angegeben, in den kommenden zwei Jahren keine Digitalisierungsvorhaben umsetzen zu wollen. Die Mehrheit hingegen beabsichtige dies zu tun. Die hierbei am häufigsten genannten Hürden seien mangelnde IT-Kompetenzen der Beschäftigten bzw. die mangelnde Verfügbarkeit von IT-Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt. Anforderungen an die Datensicherheit und den Datenschutz sowie eine unzureichende Qualität der Internetverbindung liegen an zweiter und dritter Stelle. 28,3 % der Unternehmen melden keine Hemmnisse hinsichtlich ihrer Digitalisierungspläne.

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